Schlachtkuhpreis gibt erneut nach

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Schlachtkühe werden in größeren Mengen angeboten und eher verhalten nachgefragt. Die Preise für weibliche Schlachtrinder stehen unter Druck und geben teilweise deutlich nach.
In der letzten Oktoberwoche gab der Schlachtkuhpreis in Österreich erneut um 3 Cent/kg Schlachtgewicht nach. Foto: Taferner
In der letzten Oktoberwoche gab der Schlachtkuhpreis in Österreich erneut um 3 Cent/kg Schlachtgewicht nach. Foto: Taferner
EU-weit sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren weitestgehend ausgeglichen. In Deutschland wird von einem knappen Angebot berichtet. Die Nachfrage richtet sich derzeit vor allem auf Koch- und Bratenfleisch-Artikel. Die Jungstierpreise sind in den EU-Mitgliedsstaaten stabil bis leicht steigend. In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen ausgeglichen, die Preise sind unverändert.

Schlachtkuhmarkt unter Druck

Zu viele Schlachtkühe am Markt, zu wenig Nchfrage - das ist die Lage in vielen EU-Mitgliedsstaaten. Auch in Österreich herrscht bei Schlachtkühen regional nach wie vor ein Angebotsdruck. Die Preise für Schlachtkühe sind leicht rückläufig.

Bei Schlachtkälbern bleibt das Angebot knapp, die Preise steigen leicht.

Preiserwartungen netto für Woche 44 (29.10. - 04.11.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,63

Kalbin € 3,10

Kuh € 2,24 (- 3 Cent)

Schlachtkälber € 6,05 (+ 10 Cent)

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 29.10.2018 14:23