Schlachtkuhaufkommen steigt

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EU-weit sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren weitestgehend ausgeglichen. Anders gestaltet sich der Markt bei den Schlachtkühen, hier kommen größere Mengen zur Schlachtung.
Der laufende Weideabtrieb führt Mitte Oktober zu steigendem Schlachtkuhaufkommen. Foto: Taferner
Der laufende Weideabtrieb führt Mitte Oktober zu steigendem Schlachtkuhaufkommen. Foto: Taferner
EU-weit ist der Jungstiermarkt weitestgehend ausgeglichen. Speziell in Deutschland geht das Angebot zurück und die Nachfrage zieht an, die Preise tendieren leicht nach oben. In Österreich ist das Angebot bei Jungstieren leicht rückläufig, die Nachfrage etwas lebhafter. Bei Redaktionsschluss konnte mit den Schlachthöfen noch keine Preiseinigung erzielt werden.

Druck am Schlachtkuhmarkt

Anders gestaltet sich der Markt bei den Schlachtkühen in den EU-Mitgliedsstaaten. Regional kommen größere Mengen zur Schlachtung. Es wird etwas stärker selektiert und der laufende Weideabtrieb führt zu steigenden Mengen. In Österreich wird von einer etwas schwächeren Nachfrage berichtet. Die Schlachtkuhpreise sind rückläufig.

Bei Schlachtkälbern bleibt das Angebot knapp, die Preise steigen leicht.

Preiserwartungen netto für Woche 42 (15.10. - 21.10.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier ausgesetzt (KW 41: € 3,58)

Kalbin € 3,10

Kuh € 2,30 (-6 Cent gegenüber KW 39)

Schlachtkälber € 5,95 (+10 Cent)

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrindrpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 23.10.2018 18:31