Schlachtkuhangebot steigend

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Die Schlachtrinderpreise sind derzeit EU-weit etwas unter Druck. Vor allem in Deutschland sind die Preise in den letzten Wochen rückläufig. Bei den weiblichen Schlachtrindern herrscht aktuell ein größeres Angebot bei einer etwas verhaltenen Nachfrage.
Anfang Februar steht ein steigendes Schlachtkuhaufkommen einer ruhigen Nachfrage seitens der Schlachthöfe entgegen. Foto: Rechberger
Anfang Februar steht ein steigendes Schlachtkuhaufkommen einer ruhigen Nachfrage seitens der Schlachthöfe entgegen. Foto: Rechberger
EU-weit kommt es in vielen Ländern zu Preisabschlägen in allen Kategorien. In Österreich ist das Angebot an Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen für diese Jahreszeit ausreichend. Der Rindfleischexport (Jungstiere) gestaltet sich schwierig. Ferienbedingt herrscht auch im Inland eine geringere Nachfrage.

Durchwegs schwächere Notierungen

In Österreich sind die Preise für Jungstiere, Ochsen und Kalbinnen leicht rückläufig. Bei Schlachtkühen ist das Angebot leicht steigend bei einer ruhigen Nachfrage. Die Preise sind leicht rückläufig. Bei Schlachtkälbern trifft ein etwas erhöhtes Angebot auf eine ruhige Nachfrage. Die Preise sind stabil.

Preiserwartungen netto für Woche 06 (05.02. - 11.02.2018)
Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise (exkl. MwSt.) für Handelsklasse R2/3 ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen!

Jungstier € 3,67

Kalbin € 3,19

Kuh € 2,49

Schlachtkälber € 6,05

Quelle: Österreichische Rinderbörse

Zu den Schlachtrinderpreisen der Vorwoche

Aktualisiert am: 05.02.2018 17:43
Milchmarkt aktuell

Bio-Milch: Produktion wächst weiter

In Österreich steht der Bio-Milchpreis aufgrund des wachsenden Angebots unter Druck. In Deutschland nimmt der Bio-Markt die Mehrproduktion besser auf als der konventionelle.

Es rührt sich was im Milchregal

Wie Bauern zu produzieren haben, wird zunehmend vom Handel diktiert. Als Druckmittel dienen die Handelsmarken. Wer mit Bio-Produkten ins Regal will, kommt an denen nicht vorbei. Ein paar tüchtige Molkerei-Manager lassen sich davon aber nicht beeindrucken.

Vierbauch: "Wer Bio-Milch verkaufen will, muss innovativ sein."

Bio-Milch sei in den meisten Molkereien ein Minderheitenprogramm, meint Bio-Wiesenmilch-Beauftragter Rudi Vierbauch. Der Aufbau einer molkereieigenen Bio-Marke werde zumeist durch die molkerei-interne Konkurrenz gebremst.

EU bietet Magermilchpulver öfter an

Ab August 2018 sollen in Brüssel die Verkaufsausschreibungen für Magermilchpulver aus der öffentlichen Lagerhaltung zweimal statt bisher einmal im Monat stattfinden.

Wert von Standardmilch deutlich gesunken

Der in Kiel errechnete Kieler Rohstoffwert für konventionelle Milch gab von Juni auf Juli 2018 um 2,9 Cent/kg nach. Grund dafür sind fallende Preise für Magermilchpulver und Butterfett.

Es wird noch mehr gemolken

Schätzungen lassen für das Jahr 2018 weltweit eine höhere Milchproduktion erwarten als im Vorjahr. Auch beim globalen Handel wird mit einem stärkerem Wachstum gerechnet.
Kühe verkaufen auf landwirt.com
  • Bio-Fleckviehkalbin in Milch
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  • Bio Grauviehkuh
    Bio Grauviehkuh mit Horn, 3. Abkalbung 15.09.2018 Vater: Norus (jedoch kein Herdebuchtier) Milchleistung ca. 26 l Tagesgemelk. 
  • Fleckvieh Zuchtkälber
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  • Bio CH/PI Kalbin
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