Schlachtergebnisse per Internet

Bei einem Lokalaugenschein im Schlachtbetrieb Menzl (Haidershofen – NÖ) eröffnete Landwirtschaftsminister Josef Pröll am Donnerstag, 2.Februar, die Onlinedatenbank der Österreichischen Fleischkontroll Ges.m.b.H. (ÖFK).
Geschäftsführer Andreas Moser und Minister Josef Pröll sehen in der verstärkten Transparenz den größten Vorteil der Schlachtdatenbank.
Geschäftsführer Andreas Moser und Minister Josef Pröll sehen in der verstärkten Transparenz den größten Vorteil der Schlachtdatenbank.
Diese Onlinedatenbank ermöglicht dem Tierhalter, Klassifizierungsergebnisse noch am Tag der Schlachtung unter www.oefk.at abzurufen.

Der AMA-Verwaltungsrat hat im Sommer 2005 die verpflichtende Einführung einer unabhängigen Klassifizierungs-EDV auf den österreichischen Schlachtbetrieben durch die Klassifizierungsdienste beschlossen. Auf Schlachtbetrieben mit einer Schlachtkapazität von mehr als 200 Schweinen oder 20 Rindern pro Woche muss der jeweilige Landesklassifizierungsdienst dieses System bis 2008 installiert haben. Die Installierung dieser Österreichweit einheitlichen Datenbank läuft derzeit auf vollen Touren. Aktuell werden bereits etwa 50% aller Schlachtschweine und 20% aller Schlachtrinder in die Datenbank aufgenommen. Laut Geschäftsführer der ÖFK Andreas Moser sollen bis Ende 2006 die Klassifizierungsdaten von 80% der Schweine bzw. 50% der Rinder in der ÖFK Datenbank abrufbar sein.

Landwirtschaftminister Josef Pröll eröffnet offiziell die Schlachtdatenbank (im Bild von link: Andreas Moser - Geschäftsführer der ÖFK, Minister Josef Pröll, Johann Kaufmann - Obmann-Stv der ÖFK, Josef Braunshofer, Obmann der ÖFK)
Landwirtschaftminister Josef Pröll eröffnet offiziell die Schlachtdatenbank (im Bild von link: Andreas Moser - Geschäftsführer der ÖFK, Minister Josef Pröll, Johann Kaufmann - Obmann-Stv der ÖFK, Josef Braunshofer, Obmann der ÖFK)
Neben der Umsetzung des AMA-Beschlusses sorgt diese Datenbank laut Minister Josef Pröll zu mehr Transparenz im Fleischbereich. Durch diese Transparenz ist eine Rückverfolgbarkeit auf Knopfdruck sichergestellt. Dieses Beweismittel soll das Vertrauen des Konsumenten in die Fleischkette stärken, so der Minister.

Der Landwirt kann ein bis zwei Stunden nach der Schlachtung bereits Einblick auf seine Klassifizierungsdaten nehmen. Voraussetzung ist, dass der belieferte Schlachtbetrieb bereits mit dem unabhängigen EDV-System ausgestattet ist.

Der Zugang für den Landwirt erfolgt über die Betriebsnummer und den Pin-Code der Agrarmarkt Austria. Dieser Code kann bei der AMA beantragt werden. Im Internetportal des ÖFK (www.oefk.at) sind jene Schlachtbetriebe aufgelistet, die bereits mit dem System ausgestattet worden sind.


Aktualisiert am: 21.02.2006 11:34
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