Scheitholzfeuerungen: die Basis der klimaneutralen Beheizung

Heizen mit Holz ist klimaneutral, umweltschonend und liefert mit der heutigen Technologie ein angenehmes Raumklima. In den Bereichen Emissionen, Komfort und Versorgungssicherheit stecken weitere Argumente für den heimischen Energieträger Holz.

Ein Kachelofen liefert umweltfreundliche Wärme inklusive maximaler Behaglichkeit.
Ein Kachelofen liefert umweltfreundliche Wärme inklusive maximaler Behaglichkeit.

Eine Möglichkeit, Holzenergie sehr kostengünstig einzusetzen, sind Stückholzgebläsekessel in Kombination mit einem Pufferspeicher. Die Stückholzverbrennungstechnik hat einen hohen technischen Standart erreicht.
Der Heizkessel darf nicht überdimensioniert sein und muss mit seiner Nennleistung an die Heizlast des Gebäudes bzw. an das Puffervolumen angepasst werden. Mit den sogenannten Allesbrennern (Kohle, Koks und Holz) kann Holz weder wirtschaftlich noch umweltschonend verbrannt werden. Denn bei diesen Kesseltypen fehlt die der Primärverbrennung am Rost folgende Sekundärverbrennung in einer heißen Ausbrennzone mit Zuführung von vorgewärmter Sekundärluft. Deshalb werden Allesbrenner in den meisten Bundesländern nicht gefördert.
Ein Kachelofen bereichert den Wohnraum, indem er ihn mit gesunder Strahlungswärme erwärmt. Diese Infrarot-Strahlungswärme ist es, die den Menschen die wohltuende Behaglichkeit gibt. Durch Infrarot-Strahlung entsteht ein gesundes, klimatisches Strahlungsgleichgewicht.
Im Gegensatz dazu erwärmt Konvektionswärme (zB heiße Heizkörper) nur die Luft, die Außenwände aber bleiben relativ kalt. Dadurch wird die Wärmestrahlung des Menschen zur Außenwand hingezogen. Das ist dann die „Ungemütlichkeit“, die man bei einer Heizkörperheizung verspürt.


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Aktualisiert am: 13.10.2003 11:00
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