Schädlichen Gärsaft bei Rundballen verhindern!

Der Nährstoffverlust, der durch ausgelaufenen Gärsaft bei der Lagerung von Grassilage - Rundballen entsteht, ist aus ökonomischen und ökologischen Gründen unerwünscht. Der Trockensubstanzgehalt des Ausgangsfutters erwies sich dabei als wichtigster Einflussfaktor auf den Gärsaftabfluss.

Anwelken und angemessene Fahrgeschwindigkeit verhelfen zu gleichmäßig geformten Siloballen.
Anwelken und angemessene Fahrgeschwindigkeit verhelfen zu gleichmäßig geformten Siloballen.
Tipps zum richtigen Silieren
• Erst dann mit dem Pressen beginnen, wenn beim händischen Winden mehrerer Futterproben die Hände nur noch leicht feucht werden
• Sechsfache Wicklung wird empfohlen
• Kritische Ballen (TS-Gehalt unter 25%) auf befestigtem Untergrund mit Abfluss in die Güllegrube lagern und nach ca. sechs Wochen möglichst rasch verfüttern
• Folienbeschädigungen bei Herstellung, Verladung oder Transport vermeiden
• Geeigneten und gesäuberten (Folienbeschädigung!) Lagerplatz wählen (nicht direkt über Dränageleitungen)
• Nicht alljährlich denselben Lagerort wählen, da dort richtiggehend Mäuse `gezüchtet´ werden können, die die Folien beschädigen.

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Aktualisiert am: 29.12.2003 16:24
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