Schadnager: Bekämpfung nur mit Konsequenz erfolgreich!

Auch wenn der Zuzug der Ratten und Mäuse im Herbst besonders groß ist, gilt es das ganze Jahr über Maßnahmen zu ergreifen, um den Befall durchgehend auf ein Minimum zu begrenzen.
Schadnager übertragen Infektionskrankheiten

Unter optimalen Bedingungen können aus einem Rattenpaar 800 bzw. aus einem Mäusepaar bis zu 2.000 Nachkommen hervorgehen berichtet Fachreferent für Schweinehaltung Dr. Heiko Janssen der LK Niedersachsen (D). Schadnagerbekämpfung ist deshalb für den Schweinehalter unverzichtbar. Zum einen können die Nager eine Vielzahl von wirtschaftlich bedeutsamen Krankheiten nicht nur im eigenen Bestand übertragen, sondern über den Zuzug von außen auch aus anderen Beständen. Derzeit ist bekannt, dass durch Nagetiere weltweit bis zu 120 human- und veterinärmedizinisch bekannte Infektionskrankheiten übertragen werden können, ein erhebliches Reservoir! Hierzu zählen zum Beispiel Schweinepest, AK, Leptospirose, Ileitis, Dysenterie oder die Salmonellose.

Schäden an technischen Einrichtungen im Stall

Aber zum anderen können die Nager weitere Schäden anrichten, wenn sie zum Beispiel Isoliermaterialien oder Kabel anknabbern, worauf hin es immer wieder zu Ausfällen der Technik bei Lüftung oder Fütterung kommt. Diese müssen dann innerhalb kurzer Zeit identifiziert und behoben werden, was manchmal mit erheblichem Aufwand verbunden ist.

Tipps zur Bekämpfung von Ratten und Mäusen, den Aktionsradius der Tiere und reproduktive Eigenschaften von Ratten und Mäusen finden im Originalartikel von Dr. Janssen unter folgendem Link: Schadnager: Bekämpfung nur mit Konsequenz erfolgreich! (Quelle: LK Niedersachsen)


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Aktualisiert am: 09.11.2010 18:10