Salzburgs Almbauern ziehen positive Zwischenbilanz

Die Almwirtschaft hat für die Salzburger Bauern nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert, immerhin werden heuer 70.000 Rinder, 3.000 Pferde und mehr als 20.000 Schafe und Ziegen ihren Sommer in den Bergen verbringen.
Die Zwischenbilanz für den heurigen Almsommer fällt für die Salzburger Almbauern positiv aus.
Die Zwischenbilanz für den heurigen Almsommer fällt für die Salzburger Almbauern positiv aus.
Die Zwischenbilanz des bisherigen Almsommers fällt positiv aus: Nach der anfänglichen Kälte im Juni hat es eine sehr positive Wende gegeben. Durch die Schönwetterperiode in den vergangenen Wochen und die ausreichende Feuchtigkeit steht den Tieren ausreichend Futter zur Verfügung. Einzig im Lungau war es in den vergangenen Monaten deutlich zu trocken, entsprechend schlecht ist hier auch die Futtergrundlage. "Die Almwirtschaft ist auch für das gesamte Berggebiet und den Tourismus von Bedeutung. Mit dem EU-Beitritt konnten wir sehr viel für die Bergbauern erreichen, nun muss es uns gelingen, die Unterstützung auch über das Jahr 2014 hinaus sicherzustellen. Dazu gehören neben den Fixpunkten Umwelt- und Bergbauernprogramm auch die praktische Vorgehensweise, etwa bei der Bestimmung von Almfutterflächen", erklärt LK-Präsident Franz Eßl.

Rahmenbedingungen für Bewirtschaftung bieten
Die Bewirtschaftung einer Alm und der dazugehörigen Fläche ist sehr arbeitsintensiv und mit hohen Kosten verbunden. Dies beginnt bei der Betreuung der Tiere, der Pflege der Weideflächen und der Erhaltung der Almgebäude. "Es ist daher besonders wichtig, dass wir den Almbetreibern Rahmenbedingungen bieten, die diese Bewirtschaftung auch weiterhin ermöglichen, dann damit werden artenreiche Almwiesen, die Öffnung der Almen für Wanderer und erstklassige Lebensmittel von besonderem Wert gesichert", so der LK-Präsident.


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Aktualisiert am: 02.08.2010 08:11
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