Salzburger Bauernbund fordert Anpassung der Milchpreise an Marktlage

Die internationalen und europäischen Märkte zeigen nach oben. Daher sollten auch die heimischen Milchverarbeiter ein selbstbewussteres Auftreten an den Tag legen und nicht abermals die Preise für die Erzeuger senken, ließ der Salzburger Bauernbund wissen.
Da die Märkte positive Signale senden sollten, laut Bauernbund, auch die Erzeuger wieder besser entlohnt werden.
Da die Märkte positive Signale senden sollten, laut Bauernbund, auch die Erzeuger wieder besser entlohnt werden.
"Die internationalen und europäischen Notierungen auf den Milchmärkten zeigen nach oben. Laut Berichten des Milchindustrieverbandes in Deutschland entwickelt sich der Preis für Butter und Milchpulver sehr positiv", freut sich der Landesobmannstellvertreter des Salzburger Bauernbundes, Sepp Schwarzenbacher, über diese positiven Aussichten.

An Richtmengen halten
Weniger erfreut zeigt er sich über die angekündigte Senkung des Erzeugermilchpreises auf 31 Cent seitens der Alpenmilch Salzburg. "Unsere Bauern erwarten sich ein selbstbewusstes Auftreten der heimischen Milchverarbeiter bei den Verhandlungen mit den Handelsketten, damit auch sie von dieser positiven Marktentwicklung etwas spüren", betont Schwarzenbacher. Er appelliert aber auch an die Landwirte, sich an die Richtmengen zu halten, damit nicht eine Überschusssituation die sich anbahnende positive Entwicklung zunichte macht. (AIZ)

Autor:
Aktualisiert am: 30.04.2010 21:51
Landwirt.com Händler Landwirt.com User