Saisonale Abkalbung bei Vollweidehaltung

Bei saisonaler Abkalbung von Herbst bis Frühjahr können Milchviehbetriebe das Weidepotential optimal nutzen und damit Kosten und Arbeit sparen. In einem Forschungsprojekt am LFZ Raumberg-Gumpenstein wurden die Auswirkungen der Abkalbeperiode auf die Leistung, Rationsgestaltung und Tiergesundheit untersucht.
Durch die Wahl des Abkalbezeitpunktes werden Rationszusammensetzung, Nährstoffversorgung, Milchleistung, jahreszeitlicher Milchanfall und das  Betriebsmanagement wesentlich beeinflusst.
Durch die Wahl des Abkalbezeitpunktes werden Rationszusammensetzung, Nährstoffversorgung, Milchleistung, jahreszeitlicher Milchanfall und das Betriebsmanagement wesentlich beeinflusst.
In welche Monate die 9-11wöchige geblockte Abkalbezeit gelegt wird, hängt wesentlich von den Betriebszielen ab. Betrieben mit Hochleistungskühen bzw. Betriebe welche eine höhere Einzeltierleistung anstreben, kann ein im Jahresverlauf früher Abkalbebeginn (z.B. Ende November bis Ende Jänner) empfohlen werden. Die Tiere können in diesem Fall im Stall in den ersten 2-4 Laktationsmonaten gut ausgefüttert werden und kommen dann mit einer Milchleistung von etwa 20-25 kg auf die Weide, was etwa dem Weidepotential entspricht. Der Weideaustrieb führt in diesem Zeitraum hier zumeist zu einem leichten Milchleistungsanstieg („2. Laktationsspitze“).
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in Ausgabe 8/2011 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Autor: Dr. Andreas Steinwidder, Bio-Institut des LFZ Raumberg-Gumpenstein

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Aktualisiert am: 07.04.2011 09:20
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