Säugezeit: Eine hohe Milchleistung im Stall braucht Reserven!

Substanzverluste bei Zuchtsauen sind physiologisch vorgesehen. Die Frage ist nur: Wie hoch dürfen sie mit Blick auf eine optimale Aufzuchtleistung ausfallen?
Hohe Saugferkelverluste war bei Sauen zu verzeichnen, die während der Säugezeit mehr als 3,3 mm Rückenspeckdicke eingeschmolzen haben
Hohe Saugferkelverluste war bei Sauen zu verzeichnen, die während der Säugezeit mehr als 3,3 mm Rückenspeckdicke eingeschmolzen haben
Das Sächsische Landesamt für Landwirtschaft (LfULG) hat zur Beantwortung dieser Frage auf einem sächsischen Zuchtbetrieb knapp 800 Reinzuchtwürfe (DL) untersucht. Die Speckdicke der Sauen wurde jeweils vor der Geburt und beim Absetzen nach 21 Tagen Säugezeit gemessen. Dabei wurde festgestellt, dass bei Reinzuchttieren (DL) das Verhältnis von Futteraufnahme zum Fettabbau während der Säugezeit dann optimal ist, wenn rund 1 mm Speckauflage je Woche Säugezeit mobilisiert wird.

Saugferkelverluste durch geringe Milchleistung

Sauen mit Speckdickenverlusten von unter 2,3 mm nach drei Wochen wiesen aufgrund von geringer Säugeleistung höhere Saugferkelverluste auf. Ebenso wie Sauen mit hohen Speckdickenverlusten von über 3,3 mm. Diese Sauen haben vermutlich zu wenig Futter während der Säugephase aufgenommen.

Den Originalbericht können Sie unter folgendem Link nachlesen: Hohe Leistung braucht Reserven!

(Quelle: Sächsische Landesamt für Landwirtschaft)


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Aktualisiert am: 31.01.2010 19:35
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