SVB und Maschinenring kooperieren

Soziale Betriebshilfe: Sozialversicherung der Bauern und Maschinenring vereinfachen Meldevorgang von landwirtschaftlichen Zusatzeinkommen
Bei der Datenübergabe (vl): Maschinenring Bundesgeschäftsführer Dr. Matthias Thaler, SVB-Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller, SVB-Obmann Abg. z. NR Karl Donabauer, Maschinenring Bundesobmann LKR Hans Peter Werderitsch
Bei der Datenübergabe (vl): Maschinenring Bundesgeschäftsführer Dr. Matthias Thaler, SVB-Generaldirektor Mag. Franz Ledermüller, SVB-Obmann Abg. z. NR Karl Donabauer, Maschinenring Bundesobmann LKR Hans Peter Werderitsch
Erstmals in der Geschichte des österreichischen Verwaltungswesens kommt es zu einer Kooperation zwischen einer privaten Organisation und einer Verwaltungseinrichtung.

Einfacher und sicherer
Arbeitet ein Landwirt in der Sozialen Betriebshilfe, so wird die Leistungsmeldung dieser Tätigkeiten ab dem Versicherungsjahr 2010 an die Sozialversicherung direkt vom Maschinenring durchgeführt. Der Meldevorgang wird dadurch für Dienstleister deutlich vereinfacht und zugleich entsteht daraus eine versicherungstechnische sowie rechtliche Absicherung. Wenn es beispielsweise darum geht, im Rahmen der Sozialen Betriebshilfe schnell und wirksam bei Notfällen zu helfen, dann sind administrative Tätigkeiten das Letzte, woran engagierte Landwirte denken. Damit diese Dienstleister dennoch mit Beginn ihrer Hilfestellung auf fremden bäuerlichen Betrieben versichert sind, übernimmt der Maschinenring neben der Vermittlung von Arbeitseinsätzen in Notsituationen auch gleich sämtliche bürokratische Formalitäten für jene Landwirte, die helfen. Das Maschinenring-Mitglied kann sich auf die ordnungsgemäße Durchführung verlassen und muss nicht mehr selbst bis zum 30. April des Folgejahres die gesetzlich verpflichtende Einnahmenmeldung aus diesen Nebentätigkeiten durchführen.

Vorteil für SVB
Die Sozialversicherung der Bauern wiederum profitiert von einer Verbesserung der Qualität der bereitgestellten Daten, da die Leistungsmeldungen gesammelt und geprüft in einem Stück an sie übergeben werden. „Unvollständige oder manchmal fehlerhafte Individualmeldungen, die wir früher in zeitintensiven Prozessen vervollständigen mussten, gehören damit der Vergangenheit an“, freut sich Mag. Franz Ledermüller, der Generaldirektor der Sozialversicherungsanstalt der Bauern. Mit Zufriedenheit stellt der Obmann der SVB Abg. z. NR Karl Donabauer fest: „Dies ist eine sinnvolle Zusammenarbeit, wo beide Partner ihre Vorleistung erbringen, damit die notwendige Hilfestellung sichergestellt und jedenfalls erfolgen kann.“

Rechtlich abgesichert
Grundlage für diese Kooperation bildet eine Übereinkunft zwischen der Sozialversicherung der Bauern und dem Maschinenring vom Juli 2009 mit dem Hintergrund, vor allem die Dienstleister im Bereich der Sozialen Betriebshilfe besser abzusichern und bürokratisch zu entlasten. Jetzt, gut eineinhalb Jahre später konnten erstmals die vollständigen Daten eines Versicherungsjahres an die Sozialversicherung übergeben werden. „Mit rund 14.000 Datensätzen wurden die hoch gesteckten Erwartungen bei weitem übertroffen“, betont Dr. Matthias Thaler, Geschäftsführer des Maschinenrings Österreich, anlässlich der formellen Übergabe der Daten an die Vertreter der Sozialversicherung der Bauern.


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Aktualisiert am: 09.03.2011 11:44
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