SVB/SVA: Keine Beitragserhöhung

Im Zuge der geplanten Fusion der österreichischen Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wird es zu keinen Beitragsanhebungen kommen.
Da die Gewerbetreibenden in Österreich deutlich höhere Honorare zahlten als die Bauern, sollte in den Verhandlungen mit der Ärztekammer ein neues, einheitliches Tarifsystem entwickelt werden. Wie die SVS im Detail organisiert werde, darüber werde derzeit intensiv zwischen Landwirten und Gewerbetreibenden verhandelt, sagte SVB-Obmann Karl Donbauer. Etwa 60 Experten der beiden Sozialversicherungsanstalten, unterstützt durch externe Berater, hatten sich im Juli nach gut drei Monaten intensiver Beratungen auf die Eckpunkte für die Fusion geeinigt. Die SVS, die rund 1,2 Millionen Mitglieder zählen wird, soll am 1. Juli 2006 ihre Arbeit aufnehmen. Voraussetzung dafür ist, dass der Nationalrat noch im Herbst ein so genanntes Überleitungsgesetz beschließt. Von der Fusion versprechen sich die Experten Einsparungen in Höhe von jährlich schätzungsweise 10 Mio. Euro.


Aktualisiert am: 28.09.2005 11:11
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