SVB: Bäuerliches Sozialsystem in Österreich gestalten

Theresia Meier, die neu gewählte Obfrau der Sozialversicherungsanstalt der Bauern sieht die soziale Absicherung für bäuerliche Familien als Kernelement der agrarischen Betriebsstruktur. Ihr Ziel ist es, das Sozialsystem „enkeltauglich“ zu machen.
Als Sozialversicherungsträger betreut die SVB kanpp 300.000 Mitglieder im Bereich Krankenversicherung
Als Sozialversicherungsträger betreut die SVB kanpp 300.000 Mitglieder im Bereich Krankenversicherung
Die SVB bietet Leistungen bei Krankheit, Mutterschaft, nach Arbeitsunfällen, bei berufsspezifischen Erkrankungen sowie eine finanzielle Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit, im Alter und auch im Todesfall.

Der Versicherte im Vordergrund
Für den Versicherten ist es gleichgültig, aus welchem Zweig bzw. welcher Sparte die Leistungsgewährung erfolgt. In diesem Sinn hat die SVB auch zahlreiche Programme entwickelt, die die Gesundheit der Menschen in den Vordergrund stellen. Diese haben unterschiedliche Schwerpunkte: Es geht dabei um richtige Ernährung, Bewegung, körperliche Arbeit, Umgang mit Stress und Belastungen, aber auch um Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen. Spezielle Angebote richten sich auch an Kinder und Jugendliche.

Aussichten
„Prävention ist deshalb wichtig, weil sie langfristig helfen kann, Krankheiten, Leid und oftmals auch existenzielle Sorgen zu vermeiden. Als Obfrau eines großen ‚Gesundheitsunternehmens’ – so wie ich die SVB sehe – bin ich unseren Bäuerinnen und Bauern in diesem Sinne verpflichtet. Ganz wichtig ist mir daher die gute Dienstleistung, die unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tag täglich in ganz Österreich gegenüber unseren Versicherten erbringen. Beratung und Information über die umfassende Materie des Sozialrechts und in Versicherungs- und Beitragsfragen sind für jeden bäuerlichen Betrieb eine unabdingbare, letztlich auch betriebswirtschaftliche Notwendigkeit.
Deshalb meine ich, dass wir diese Schiene stärken sollen, dabei aber auch den Mut für neue Ideen haben und Veränderungen mit bedenken müssen. Unsere Versicherten sollen sich in der SVB gut angenommen fühlen.
Ein solcher Anspruch setzt, neben Bewährtem, einfach auch neue Zugänge voraus,“ so der Appell der Obfrau an alle Verantwortlichen, die SVB als anerkanntes Dienstleistungs-unternehmen weiter zu verankern und formuliert als klares Ziel für die Zukunft:

„Mein Ziel als Obfrau ist es, dieses, unser europaweit herzeigbares bäuerliches Sozialsystem in Österreich ‚enkeltauglich’ zu halten. Wir müssen haushalten, das sind wir unseren Jungen schuldig, um auch ihnen verlässliche Perspektiven geben zu können.“

Über die SVB
Die Sozialversicherungsanstalt der Bauern (SVB) ist der zuständige Sozialversicherungsträger für Österreichs Bäuerinnen und Bauern. Sie betreut in der Krankenversicherung rund 288.600 Versicherte – sowohl aktiv Erwerbstätige als auch Pensionsempfänger – sowie deren Angehörige, in der Pensionsversicherung 152.000 versicherte Erwerbstätige und in der Unfallversicherung 275.500 land-/forstwirtschaftliche Betriebe.
Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVB auf umfassende und kompetente Beratung. Neben der Leistungserbringung in der Kranken-, Unfall- und Pensionsver¬sicherung ist auch die Prävention im Bereich Gesundheit und Arbeitssicherheit ein wichtiges Aufgabengebiet, welchem die SVB große Aufmerksamkeit schenkt.

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Aktualisiert am: 10.10.2012 11:11
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