STOLL blickt mit Optimismus auf das Jahr 2010

Das Jahr 2009 war für Stoll gekennzeichnet durch die Bewältigung großer Herausforderungen und die Durchführung notwendiger Veränderungen.
Für Stoll war das Jahr 2009 geprägt von Herausforderungen.
Für Stoll war das Jahr 2009 geprägt von Herausforderungen.
Zum Jahresende 2008 gab es durch die Bestellung von Karsten Rewitz aus Dänemark einen Wechsel in der Geschäftsführung. Für das Jahr 2009 wurden ehrgeizige Ziele formuliert wie die Weiterentwicklungen im Produktbereich und die Umstrukturierung und Optimierung der Fertigungsabläufe. „Am Ende von 2009 können wir mit Zufriedenheit zurückblicken – denn die wichtigsten Ziele wurden erreicht“ erklärt dazu Karsten Rewitz.

Aus dem Bereich der Produktentwicklung gibt es Positives zu berichten. Das Ziel, die komplette Baureihe für die neue Frontlader-Generation FS und FZ produktionsreif zu machen und in den Markt einzuführen, ist gelungen. Diese Lader werden nach der Vorstellung auf der Agritechnica 2009 unter der Bezeichnung „Profi-Line“ vermarktet.
Ein weiterer Schritt zur Erschließung neuer – bisher von Stoll nicht bedienter Märkte – ist die Vorstellung und Markteinführung der „Compact-Line“-Frontlader. Das sind Lader, die speziell für kleinere Traktoren im Leistungsbereich von 15 bis 50 PS entwickelt wurden.
Eine weitere Baureihe, die erstmalig auf der Agritechnica einem breiten Publikum vorgestellt wurde, mit der Bezeichnung „Eco-Line“ komplettiert nunmehr die drei Stoll-Frontlader-Baureihen. Die Lader dieser Baureihe sind gekennzeichnet durch einfachere Ausstattung, die einerseits die Basisanforderungen der Frontlader erfüllen, aber besonderes Augenmerk auf eine preisgünstige Ausführung legen.

Zu einem Paket notwendiger Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Unternehmens Stoll zählen auch personelle Erneuerungen auf höchster Managerebene. Dazu gehören die Einstellung eines neuen kaufmännischen Gesamtleiters zur Optimierung der kaufmännischen Prozesse, eines international agierenden Einkaufsleiters, der verstärkt nach günstigeren Beschaffungsmärkten sucht, und eines Lean-Managers mit der Aufgabe, die Fertigungsabläufe optimal zu koordinieren. Auch auf der Ebene der Mitarbeiter wurde in Ausbildung und Qualifizierung der Belegschaft investiert. „Hintergrund für all diese Maßnahmen ist, dass Stoll auch in Zukunft verstärkt auf Qualität in allen Ebenen setzen wird“ sagt dazu Karsten Rewitz.

Stoll hat drei Produktionsstandorte, das Hauptwerk in Lengede in Niedersachsen, eine Fertigungsstätte in Irxleben bei Magdeburg und eine Fertigungsstätte in Polen. Alle Werke werden einem permanenten Prozess der Fertigungsoptimierung unterzogen. Das größte Projekt dieser Art war die Reorganisation der Fertigung im Frontladerwerk in Lengede mit der völligen Neugestaltung der Abläufe nach dem Lean-Prinzip – ein international anerkanntes Verfahren zur Prozessoptimierung.

Auf der Absatzseite konnten die gesteckten Ziele – wie auch fast ausnahmslos bei der gesamten Landtechnikbranche – nicht erreicht werden. Ende 2008 wurden die ersten Anzeichen einer die gesamte Wirtschaft betreffenden Wirtschaftskrise deutlich. Auch die Landtechnikbranche wurde davon betroffen – besonders stark waren die Beeinträchtigungen im Bereich des Exportes. Notwendige Maßnahmen zur Stabilisierung dieser Situation wurden in 2009 getroffen durch erweiterte Vereinbarungen mit den Stoll OEM-Partnern, dem Landmaschinenhandel und internationalen Importeuren.

„Wir sehen der Zukunft mit Optimismus entgegen, wir durften eine Verbesserung im Auftragseingang feststellen, wir sind optimal aufgestellt und wir haben die Produkte, die die Landwirte heute und morgen nachfragen werden. Wir haben ein klares Profil und sind „der Frontlader Spezialist“ auf dem Markt“ stellt STOLL-Geschäftsführer Karsten Rewitz fest und freut sich, die Kunden auch in 2010 weltweit bedienen zu dürfen.

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Aktualisiert am: 29.01.2010 09:31
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