SIP Silvercut Disc 340 F S-Flow im Praxistest

Der slowenische Landmaschinenhersteller SIP bietet für seine Silvercut-Frontmähwerke jetzt auch einen gezogenen Anbaubock an. Wir haben das Gerät in Kombination mit einem 3,40 m breiten Heckmäher genau unter die Lupe genommen.
SIP Silvercut Disc 340 F S-Flow + Disc 340 S
SIP Silvercut Disc 340 F S-Flow + Disc 340 S
Vor knapp zehn Jahren hat der slowenische Futtererntespezialist SIP die Scheibenmäher-Baureihe Silvercut entwickelt. 2010 haben wir den ersten Praxistest des 3 m breiten Frontmähers Silvercut 300 F unter dem Titel „Silver, aber noch nicht Gold“ veröffentlicht. Mit dem neuen gezogenen Anbaubock „S-Flow“ zählt SIP nun in puncto Bodenanpassung endgültig zu den Gold-Anwärtern. Aber auch in anderen Bereichen hat der Hersteller nachgebessert.

Exzellente Bodenanpassung
Das Highlight dieser Mähkombination ist zweifelsohne der gezogene Front-Anbaubock S-Flow. Der Mähbalken kann sich 20 cm nach unten und 30 cm nach oben bewegen. Dabei dreht er sich aktiv mit: bis zu -6° bei Abwärts- und +14° bei Aufwärtsbewegungen. Zudem kann der Balken um +/-28° quer zur Fahrtrichtung pendeln: eine enorme Bewegungsfreiheit in alle Richtungen!
Der gezogene S-Flow-Anbaubock passt sich selbst bei schneller Fahrt großen Bodenunebenheiten gut an.
Der gezogene S-Flow-Anbaubock passt sich selbst bei schneller Fahrt großen Bodenunebenheiten gut an.
Gut gefallen hat uns auch die hydropneumatische Entlastung des Mähbalkens. Sie sitzt im vorderen Teil des Anbaubocks und überträgt das Balkengewicht auf den Rahmen. Das System arbeitet unabhängig vom Traktor.

Sauberer Schnitt mit Mähscheibenerhöhungen
Am Mähbalken hat der Hersteller seit unserem letzten Test im Jahr 2010 nur Kleinigkeiten verändert. Nach eigenen Angaben wurden die Gleitkufen und die Räume zwischen den Mähscheiben optimiert. Jede einzelne Scheibe ist mit vier Messing-Scherstiften gegen Überlast gesichert. Da die gesamte Mäheinheit geschraubt ist, lassen sich diese relativ einfach erneuern.
Große Flexibilität bietet SIP bei der Futterablage: Die Schwadbreite lässt sich von minimal 1,6 m bis maximal 2,6 m verstellen – zum einen mit der Drehrichtung der Mähscheiben, zum anderen mit verstellbaren, rotierenden Schwadtellern.
Große, massive Gleitkufen aus Hardox-Stahl schützen die Unterseite des Mähbalkens. Optional gibt es sogar noch einen rückseitigen Mähbalkenschutz.

Die Drehrichtungen der acht Mähscheiben lassen sich je nach Anforderungen auf drei verschiedene Arten kombinieren.
Die Drehrichtungen der acht Mähscheiben lassen sich je nach Anforderungen auf drei verschiedene Arten kombinieren.
Silvercut Heck-Scheibenmäher
Der Mähbalken ist derselbe wie beim Frontmähwerk und wird auch mit Winkelgetriebe und Gelenkwellen direkt über die erste Mähscheibe angetrieben. Er ist mittig aufgehängt und kann Neigungen von -15° bis +20° quer zur Fahrtrichtung ausgleichen. Auch dieser Mähbalken wird hydropneumatisch entlastet. Im Gegensatz zum Frontmähwerk kann diese im Heck aber auch während der Fahrt verändert werden.
Die Anfahrsicherung ist beliebig einstellbar. Prallt der Balken gegen ein Hindernis, weicht er nach hinten und gleichzeitig nach oben aus. Anschließend schwenkt er wieder automatisch in die Ausgangsstellung zurück.

Die Mähkombination hat bei unserem Testteam einen guten Gesamteindruck hinterlassen. Weitere Details sowie alle Testergebnisse lesen Sie in der LANDWIRT Ausgabe 17/2017 (Erscheinungstermin: 1. September 2017).

Bestellen Sie kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 17/2017, solange der Vorrat reicht.

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Aktualisiert am: 23.09.2017 22:49

SIP Silvercut Bildbericht

Der gezogene Anbaubock S-Flow

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