SIP: Mehr SILVER für die Milch

SIP erweitert ab September seine Scheibenmäher-Familie Silvercut mit Dreifach-Kombinationen. Der fortschrittliche Landwirt konnte zum ersten Schnitt bereits einen Prototyp Probe fahren.
Das Silvercut 900 ist für Traktoren ab etwa 120 PS ausgelegt. Je nach Schlaggrößen und Geländeverhältnisse lassen sich damit Flächenleistungen von bis zu 15 ha pro Stunde erzielen.
Das Silvercut 900 ist für Traktoren ab etwa 120 PS ausgelegt. Je nach Schlaggrößen und Geländeverhältnisse lassen sich damit Flächenleistungen von bis zu 15 ha pro Stunde erzielen.
Der slowenische Futtererntespezialist SIP hat in den letzten drei Jahren 5,5 Mio. Euro in die Fertigung investiert. Mit 290 Mitarbeitern fertigt SIP nahe der österreichischen Grenze etwa 300 Mähbalken pro Jahr. Im Vergleich zu den großen Playern im Futterbau sind das bescheidene Zahlen. Trotzdem hat sich SIP in den letzten Jahren durch konsequente Entwicklungsarbeit und Qualitätsverbesserungen viel Respekt in der Branche verschaffen. Das slowenische Traditionsunternehmen ist heute in vielen Teilen Europas also auch in Österreich zu einer hochgeschätzten Marke aufgestiegen. Nicht um sonst ließen selbst renommierte Hersteller ganze Serien von Futtererntemaschinen in Slowenien produzieren.

Die Familie Silvercut
Die Silvercut-Baureihe umfasste bisher Heckmähwerke in den Arbeitsbreite von 2,5 – 3,25 m, sowie zwei Front-Mähwerke mit 2,5 und 3 m Arbeitsbreite. Alle Heck-Mähwerke können auch mit Zinken- oder Rollenaufbereiter geordert werden.
Neu sind in diesem Jahr zwei Dreifach-Mähkombinationen hinzu gekommen. In diesen Wochen fertigt SIP etwa 15 Stück von diesen Großflächenmähern quasi als 0-Serie.
Ab September bieten die Slowenen die zwei Dreifach-Mähkombinationen Silvercut 800 und 900 an. Silvercut 800 hat eine Mähbreite von 8 m und lässt sich auch mit einem Aufbereiter ausrüsten: Silvercut 800 FC mit Zinkenaufbereiter oder Silvercut 800 RC mit Quetschrollen-Aufbereiter. Das Silvercut 900 mit einer Mähbreite von exakt 8,69 m gibt es vorläufig nur ohne Aufbereiter. Wir konnten mit diesem Typ unsere ersten Erfahrungen sammeln.

Fazit
Der Milchpreis ist für den Produzenten an einigen Orten Europas unter die historische Tiefstmarke von 20 Cent abgerutscht und auch in Österreich sieht es für die Milchbauern nicht viel besser aus. Wann und wie stark sich der Milchpreis wieder erholen wird, weiß niemand. Bei diesen Aussichten fragt sich mancher Milchproduzent wo er noch Kosten senken beziehungsweise gar nicht verursachen kann. Ein Punkt wären da sicher die Maschinenkosten. Braucht man wirklich den letzten Schrei an Technik um sein Gras zu mähen oder reicht auch eine etwas einfachere Maschine auch? Genau hier setzt die neue Mähkombination von SIP an. Mit der Silvercut 900 erhält der Landwirt eine solide Kombination mit hoher –Schlagkraft zu einem guten Preis-/Leistungsverhältnis. Betriebe die eine schlagkräftige Mähtechnik benötigen, aber nicht auf eine bestimmte Marke oder auf Hightech fixiert sind, können mit dem Silvercut 900 glücklich werden.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


Aktualisiert am: 24.06.2009 10:32

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