SDF Group erhöht ihre Beteiligung an der Deutz AG

SAME DEUTZ-FAHR wandelt seine Anleihen und Genussscheine in Aktien der Kölner Deutz AG und erhöht so die Beteiligung an der Deutz AG. Damit steigt der Anteil von 28,2 Prozent auf 36,2 Prozent.
„Diese Transaktion, die wir im Interesse von SDF und Deutz für strategisch sinnvoll halten, verleiht der Kapitalstruktur von Deutz mehr Stabilität.“, erläutert Vittorio Carozza, Präsident von SDF, die Maßnahme. „In den vergangenen Monaten hat es an den Finanzmärkten wiederholt Spekulationen über die Zukunft der Deutz AG gegeben, in die wir bereits vor Jahren erhebliche Mittel investiert haben.“ Stabilität ist,“ so Carozza, „einer der zentralen Werte von Deutz.“

Die Zusammenarbeit zwischen Deutz und SDF begann 1995, als die Sparte für Landtechnik der damaligen Firma Klöckner Humboldt Deutz (KHD), Vorgänger der heutigen Deutz AG, an SDF verkauft wurde. Im Juli 2003 erwarb SDF erstmals eine Beteiligung an der Deutz AG, die im Jahr 2004 nochmals erhöht wurde.

Für SDF ist dies ein langfristiges strategisches Investment, denn die Deutz AG ist im Laufe der letzten drei Jahre Hauptlieferant für die Dieselmotoren der Traktoren und Landmaschinen von SDF geworden.

Hintergrund Deutz AG

Die Deutz AG ist einer der international führenden, unabhängigen Hersteller von Diesel- und Gasmotoren. Deutz-Motoren werden in Baumaschinen, Energieerzeugungsanlagen, Landmaschinen und Schiffen sowie in Nutzfahrzeugen verwendet. Im Jahr 2005, fertigte Deutz 196.000 Motoren, über 22.500 mehr als im Vorjahr.

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Aktualisiert am: 19.06.2006 09:02
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