Russland will Schweinefleisch-Importe einschränken

Strenge Einhaltung des Tarifkontingents geplant.
Russland will nicht nur sein Tarifkontingent für Geflügelfleischimporte, das sich 2009 auf 1,25 Mio. t beläuft, um 200.000 t reduzieren. Auch bei Schweinefleisch sollen jene Importe, die über die vereinbarte Kontingentmenge von 502.200 t im Jahr 2009 hinausgehen, künftig eingestellt werden. Dieser Vorschlag sei vom zuständigen Regierungsressort mit dem nationalen Schweineproduzenten-Verband abgestimmt worden, er werde dem Ministerkabinett demnächst vorgelegt, erklärte Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew bei seinem Besuch in der südrussischen Region Stawropol. Die nationale Fleischassoziation hat sich unterdessen gegen eine radikalere Importeinschränkung ausgesprochen, wie der Moskauer Analysen- und Informationsdienst "RosBusinessConsulting" mitteilt. Bevor es vorsichtige Schritte in diese Richtung gebe, müsse eine eingehende Einschätzung darüber erfolgen, ob die russischen Schweinehalter in den kommenden Jahren die gestrichenen Importmengen ersetzen können, machte deren Exekutivdirektor, Sergej Juschin, deutlich.


Aktualisiert am: 15.09.2008 12:15
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