Russland: Staat verbilligt Agrar-Investitionskredite

In Russland soll die Umsetzung von Projekten im Rahmen des nationalen Programms für die ländliche Entwicklung stärker unterstützt werden.
So ist vorgesehen, dass der Staat die Investitionskredit-Kosten in Höhe von 100% des Leitzinses der nationalen Zentralbank übernimmt. Bisher kam er lediglich für zwei Drittel auf. Diese Regierungsentscheidung gab Ministerpräsident Wladimir Putin Anfang der Woche bei einem Treffen mit Landwirten nahe St. Petersburg bekannt. Die Unterstützung, so Putin laut einer offiziellen Mitteilung, soll dem Agrarsektor dazu verhelfen, Auswirkungen der Weltfinanzkrise zu überwinden. Er betonte gleichzeitig, dass die tierische Erzeugung Russlands in den zurückliegenden Jahren mit Hilfe der staatlichen Förderung deutliche Fortschritte erzielt habe. Allerdings hätten dieser Produktionsbereich und die gesamte russische Landwirtschaft bereits die Folgen der Krise zu spüren bekommen, indem Kredite schwerer zugänglich und teurer geworden seien. (AIZ)


Aktualisiert am: 03.12.2008 12:18
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