Russland: Landtechnikhersteller starten Abwrackprämien-Programme

Zwei der bedeutendsten russischen Hersteller von Getreidemähdreschern wollen mit Verschrottungsprogrammen den stark eingebrochenen Absatz wiederbeleben.
Durch die Abwrackprämie bei Mähdreschern soll eine Absatzsteigerung erreicht werden.
Durch die Abwrackprämie bei Mähdreschern soll eine Absatzsteigerung erreicht werden.
Der Konzern Tractor Plants (CTP) schloss mit der Regierung der Provinz Nishnij Nowgorod ein Abkommen ab, das die Bereitstellung einer jeweils zur Hälfte finanzierten "Abwrackprämie " für Mähdrescher vorsieht, die beim Erwerb einer neuen Maschine eingesetzt werden soll, wie der Moskauer Informationsdienst RosBusinessConsulting berichtet. Fast zeitgleich wurde ein entsprechendes Abkommen zwischen dem Unternehmen Rostselmasch und der Regierung der Provinz Rostow am Don unterzeichnet. Die beiden Gesellschaften führen diesbezügliche Verhandlungen auch in mehreren anderen Regionen.

Nicht ausgeschlossen ist laut RosBusinessConsulting auch ein entsprechendes Vorhaben auf zentraler Ebene. Ein Vertreter von CTP, zu dem neben den Krasnojarsker Mähdrescherwerken auch mehrere weitere Unternehmen gehören, darunter Vogel & Noot Landmaschinen in Österreich sowie jeweils ein Betrieb in Deutschland und Dänemark, erläuterte, dass mit einem Anstieg der Absätze in den beteiligten Regionen um gut 30% gerechnet werde. Die dringend notwendige Erneuerung des russischen Landtechnikparks wurde demnach von der Wirtschaftskrise stark beeinträchtigt. Im vergangenen Jahr beliefen sich die Absätze neuwertiger Maschinen nach Angaben des nationalen Herstellerverbandes auf nur USD 1,6 Mrd., während im Vorjahr es noch USD 5,5 Mrd. gewesen waren. (AIZ)


Aktualisiert am: 12.05.2010 09:22
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