Rundballenbelüftung selbst gebaut

Der Steirer Peter Michelitsch baute seine Ballenbelüftung selbst. Ein gebrauchter Lüfter, ein Schwerlastregal und Grobspanplatten sind die Kernelemente seiner Anlage.
Der Steirer Peter Michelitsch hat seine Rundballenbelüftung vor vier Jahren selbst gebaut. Foto: Taferner
Der Steirer Peter Michelitsch hat seine Rundballenbelüftung vor vier Jahren selbst gebaut. Foto: Taferner
Seit vier Jahren belüftet Nebenerwebslandwirt Peter Michelitsch aus Wies (Steiermark) die 58 Heuballen für seine Mutterkuhherde mit einer selbst gebauten Anlage. Als Lüfter nutzt er einen Buchmann express RE 901 mit 7,5 kW Motorleistung. Der drückt die Luft durch die Ballen und führt dabei Feuchtigkeit ab.

Stabiler Unterbau entscheidend

Als Unterbau dient der Anlage ein Schwerlastregal, dessen Steher Michelitsch auf 70 cm Höhe abgeschnitten hat. Mit OSB-Grobspanplatten verkleidete er das Regal. Darauf legte er eine Holzplatte und schnitt drei runde Luftaustrittsöffnungen aus. Damit an allen drei Austrittsöffungen gleich viel Luft durch die Ballen gedrückt wird, hat er ein Klappensystem eingebaut.

Sechs Ballen gleichzeitig

Seine Anlage ist für sechs Heuballen mit einem Durchmesser von 1,30 bis 1,50 m ausgelegt. Sind die unteren drei Ballen angetrocknet, stellt der Landwirt drei weitere oben drauf. Die Trocknungsleistung kontrolliert der Landwirt mit einem digitalen Heuthermometer. Er stoppt den Belüftungsvorgang, wenn die Ballen Umgebungstemperatur erreicht haben.

Hier geht es zum Bildbericht über die Rundballentrocknusanlage von Peter Michelitsch.

Mehr über diese selbstgebaute Rundballentrocknungsanlage lesen Sie in LANDWIRT Ausgabe 17/2017.
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Aktualisiert am: 22.08.2017 10:56