Rundballenauflöser BalleMax Selfdrive 123 im Praxistest

Bereits im Jahr 2006 hat das schweizerische Unternehmen BalleMax mit der Produktion selbstfahrender Ballenauflöser begonnen. Seit Kurzem sind die Geräte auch in Österreich erhältlich. Grund genug für uns, das Modell Selfdrive 123 in der Praxis auf Herz und Nieren zu testen.
BalleMax - Rundballenauflöser: Das Auflösesystem des Selfdrive 123 besteht aus einem flachen Kratzboden und zwei rotierenden Walzen, die mit kleinen Reißzähnen bestückt sind.
BalleMax - Rundballenauflöser: Das Auflösesystem des Selfdrive 123 besteht aus einem flachen Kratzboden und zwei rotierenden Walzen, die mit kleinen Reißzähnen bestückt sind.
Die Vorlage von Rundballen gehört zu den zeit- und kraftaufwändigsten Tätigkeiten der Stallarbeit. Zur Erleichterung haben viele Firmen unterschiedlichste technische Lösungen auf den Markt gebracht. Diese beginnen beim einfachen Ballenschneider und reichen bis zu aufwändigen Ballenauflösegeräten. Letztere eignen sich vor allem für eine gezielte und gleichmäßige Futtervorlage.
Das Unternehmen BalleMax hat sich auf die Produktion von Ballenauflösern spezialisiert und bietet verschiedene Ausführungen an. Neben stationären Geräten werden auch traktorbetriebene sowie selbstfahrende Modelle angeboten.
Für unseren Praxistest stellten uns die Schweizer das selbstfahrende Modell „Selfdrive 123“ zur Verfügung. Für den Einsatz dieses Ballenauflösers ist kein Traktor erforderlich.

Mit seiner Einradlenkung lässt sich der Selfdrive 123 gut auf engen Plätzen und Futtertischen manövrieren.
Mit seiner Einradlenkung lässt sich der Selfdrive 123 gut auf engen Plätzen und Futtertischen manövrieren.
Einfach und flexibel
Der Aufbau des Selfdrive 123 ist einfach und robust. Er ist mit einem 18 PS starken Zweizylinder-Benzinmotor ausgestattet. Der Motor treibt die Hydraulikpumpen an, welche zwei unabhängige Ölkreisläufe ver sorgen. Über diese beiden Kreisläufe werden die Auflösewalzen, der Kratzboden und der Fahrantrieb angetrieben. Der Fahrantrieb sitzt im vorderen Rad.
Überzeugen konnte er im Praxiseinsatz mit seiner hohen Hubkraft und der kontrollierten, lockeren Futterablage. Mit dem Gerät sollte aber nur geschnittenes Futter verarbeitet werden, um das Verstopfen der Walzen zu vermeiden. Als hilfreich erwies sich die Reinigungsfunktion, mit der sich wickelndes Futter schnell von den Walzen schleudern lässt. Die Einradlenkung ermöglicht es, den Ballenauflöser auch auf engen Plätzen und Futtertischen gut zu manövrieren.

Weiter Details und alle Testergebnisse vom Praxistest „BalleMax Selfdrive 123“ erfahren Sie in der Ausgabe 01/2013 unserer Fachzeitschrift „Der fortschrittliche Landwirt“.

Aktualisiert am: 15.12.2012 09:44
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