Rohstoffwert der Milch in D steigt kräftig

In Deutschland hat sich vor allem der Bruttoerlös für die Fettkomponente zuletzt stark erhöht. Über die Auszahlungspreise an die Bauern sagt das jedoch wenig aus.
Der Rohstoffwert der Milch in Deutschland ist kräftig gestiegen. Wann werden auch die Erzeugerpreise steigen?
Der Rohstoffwert der Milch in Deutschland ist kräftig gestiegen. Wann werden auch die Erzeugerpreise steigen?
Der Rohstoffwert der Milch in Deutschland ist im November 2009 gegenüber Oktober um 2,9 Cent oder 11% auf 29,1 Cent je kg Milch gestiegen. Das hat das Kieler Informations- und Forschungszentrum für Ernährungswirtschaft (ife) errechnet. Damit setzte sich der seit August zu beobachtende steile Wiederanstieg des Rohstoffwertes fort.

Tiefpunkt im März
Der Tiefpunkt des Indexes war im März 2009 mit nur noch 18,0 Cent je kg Milch mit 3,7% Fett und 3,4% Eiweiß erreicht worden. Inzwischen erklomm der Rohstoffindex ein Niveau, das um 8,8 Cent oder 43% über dem Wert von November 2008 liegt. Zuletzt erhöhte sich vor allem der Bruttoerlös für die Fettkomponente stark, während die Erholung beim Eiweiß früher einsetzte, aber etwas verhaltener verlief. Das Kieler ife berechnet den Rohstoffwert auf der Basis von deutschen Marktpreisen für Butter und Magermilchpulver. Der Index spiegelt nicht den Auszahlungspreis der Molkereien an die Erzeuger wider. (AIZ)


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Aktualisiert am: 28.11.2009 19:26
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