Rinderzuchtverband Burgenland erhält Landesförderung

Die Erhaltung einer funktionierenden bäuerlichen Rinderwirtschaft ist ein wichtiges Ziel der Agrarpolitik im Burgenland, denn davon profitieren nicht nur die Landwirte selbst, sondern die ganze Gesellschaft.
Für die Erfüllung der Aufgaben rund um die Rinderzucht hat die Landesregierung vor Kurzem eine Landesbeihilfe in der Höhe von 132.000 Euro genehmigt.
Für die Erfüllung der Aufgaben rund um die Rinderzucht hat die Landesregierung vor Kurzem eine Landesbeihilfe in der Höhe von 132.000 Euro genehmigt.
Der Burgenländische Rinderzuchtverband hat die Aufgabe, die Zuchtprogramme für Fleckvieh und Holstein sowie für alle Fleischrassen bestmöglich umzusetzen. Die Ergebnisse der Zuchtprogramm-Analysen bestätigen ihm einen deutlichen Leistungs- und Zuchtfortschritt in den vergangenen Jahren. Der Verband ist weiters zuständig für die Durchführung der Milchleistungskontrolle, welche die von den Konsumenten geforderte hohe Qualität dieses essenziellen Lebensmittels sicherstellt. Für die Erfüllung dieser Aufgaben hat die Landesregierung vor Kurzem eine Landesbeihilfe in der Höhe von 132.000 Euro genehmigt.

Rinder- und Milchproduktion
Die Rinder- und Milchproduktion trägt im Burgenland mit rund 18,5 Mio. Euro einen Anteil von 5,5 % zur landwirtschaftlichen Wertschöpfung bei. Derzeit werden von rund 600 Betrieben 21.800 Rinder gehalten. Landesrat Falb- Meixner richtet in diesem Zusammenhang einen Appell an die Konsumenten: "Nur wenn die Kunden bewusst nach Fleisch und Milchprodukten aus heimischer Produktion greifen, und das zu fairen Preisen, können wir die Rinderwirtschaft in unserem Bundesland erhalten. Das bringt Wertschöpfung, fördert den Umweltschutz und erhält auch die touristische Anziehungskraft des Landes".


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Aktualisiert am: 25.08.2010 16:13
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