Rinder aus der Ferne betäuben

Das Einfangen entlaufener Rinder ist mitunter eine große Herausforderung. In manchen Fällen kann das Tier nur noch durch den Einsatz eines Narkosegewehres in den Bestand zurückgeführt werden.
Der rasche Einsatz eines Narkosegewehres spart im Falle entlaufener Rinder Zeit, Geld und schützt den Tierbesitzer vor großen finanziellen Schäden.
Der rasche Einsatz eines Narkosegewehres spart im Falle entlaufener Rinder Zeit, Geld und schützt den Tierbesitzer vor großen finanziellen Schäden.
Das Einfangen oder die tierärztliche Behandlungen bei Rindern in Freilandhaltung kann gefährlich werden. Ein Narkosegewehr minimiert das Verletzungsrisiko und den Stress für Mensch und Tier. Neben der Applikation von Betäubungsmitteln (Distanzimmobilisation) können über die Distanzinjektion auch Medikamente zur Therapie oder Impfstoffe verabreicht werden. Ist eine Annäherung an das Tier auf ein bis zwei Meter möglich, so kommt ein Injektionsstab zum Einsatz. Hier wird nach dem Eindringen der Injektionsnadel automatisch ein Federmechanismus ausgelöst und das Medikament in den Tierkörper injiziert. Für Entfernungen bis zu 10 Meter, für geübte Personen auch darüber, wird ein Blasrohr verwendet. Ab 10 Meter ist ein sicherer und gezielter Treffer fast nur noch mit einem Narkosegewehr möglich.

Mehr zu diesem Thema und über einen Fall aus der Praxis, bei dem mit Hilfe eines Narkosegewehres ein entlaufenes Rind wieder eingefangen werden konnte, lesen Sie in Ausgabe 10 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Autor: Von Mag. Markus Jereb, Traunkreis Vet Clinic

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Aktualisiert am: 03.05.2011 16:03
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