Richtiges Zeitmanagement am Milchviehbetrieb

Arbeitsüberlastung gibt es auf kleinen und großen Milchviehbetrieben. Es ist aber kein Zeichen von Professionalität, als Landwirt regelmäßig einen 15- Stundentag zu haben. Mit ein paar Grundregeln schaffen Sie es, Ihre Arbeitszeit sinnvoll zu managen und die Prioritäten richtig zu verteilen.
Es sind nicht allein die Umstände, die Schuld an der Arbeitsüberlastung in vielen Milchviehbetrieben haben.
Es sind nicht allein die Umstände, die Schuld an der Arbeitsüberlastung in vielen Milchviehbetrieben haben.
Das Phänomen ist altbekannt und die Ursachen dafür auch, trotzdem gibt es immer wieder die gleiche Beobachtung: Es ist egal, wie groß ein Milchviehbetrieb ist, Arbeitsüberlastung gibt es in allen Größenkategorien und genauso gibt es in allen Größenklassen gleich viele Betriebe, die mit ihrer Arbeit gut zurechtkommen

Konzentration auf das Wichtige
In der Milchviehhaltung gibt es die gleiche Entwicklung, wie in anderen Wirtschaftsbereichen auch. Die Betriebe wachsen und um als Betriebsleiter und als Privatmensch nicht unter die Räder zu kommen, gilt es, „effizient“ zu sein – und das heißt Konzentration auf das Wichtige. Hierbei gibt es mehrere entscheidende Ansatzpunkte, die zu beachten sind: Alle Zeit, alle Aufgaben, alle Tätigkeiten, alle Ziele im Leben können nach zwei Kategorien eingeteilt werden –
• nach Wichtigkeit. Das bedeutet, es gibt Tätigkeiten die wichtig sind und solche, die eher als unwichtig einzustufen sind
• nach Dringlichkeit. Dies bedeutet, es gibt Tätigkeiten die sind dringend, müssen also sofort erledigt werden und solche, die nicht dringend sind, die man verschieben kann.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in Ausgabe 21 von "Der fortschrittliche Landwirt".

Autor: Uwe Gottwald, Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Rosenheim (D)

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Aktualisiert am: 20.10.2010 22:09
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