Richtige Bodenbearbeitung im Herbst

Bei der Bodenbearbeitung ist auf sehr vieles zu achten und es können unterschiedliche Fehler passieren. Um nun herauszufinden, welche Technik für jeden einzelnen passt, ist es wichtig einige Dinge zu beachten.
Bei der Bodenbearbeitung ist vor allem auf den richtigen Zeitpunkt zu achten.
Bei der Bodenbearbeitung ist vor allem auf den richtigen Zeitpunkt zu achten.
Beim Ackerbau Feldtag am 20. August 2013 in St. Marein bei Wolfsberg wurden verschiedene Strategien zur wasserschonenden Bodenbearbeitung vorgeführt. Etwa 400 Besucher informierten sich über die neusten Maschinen und verfolgten interessiert die Erklärungen von Johann Sedlmeier (ehemaliger Leiter der Landmaschinenschule Triesdorf).
Um optimale Bedingungen zu schaffen ist es wichtig, dass bereits die Vorarbeit stimmt. Der Mähdrescher sollte das Stroh und die Streu gut verteilen, sodass keine Häufchen entstehen. Bei der Arbeit mit dem Pflug liegt der Vorteil darin, dass man sofort sieht, wie tief gearbeitet wird oder ob der Boden feucht ist. Beim Grubbern oder bei Scheibeneggen ist dies nicht sofort sichtbar und der Landwirt muss graben um Aufschluss über die Bodenverhältnisse zu bekommen.

Grubber oder Scheibenegge?
Die Scheibenegge ist eine Maschine, die den Boden bricht und die Durchwurzelung der späteren Kultur gut zulässt. Sie ist aber extrem schwierig in der Einstellung, da die Oberfläche des Feldes oft uneben ist. Mit dem Grubber wird der Boden meist nicht so tief gearbeitet wie mit dem Pflug, ganz besonders, wenn der Boden feucht ist. Grundsätzlich sind deshalb Schare die brechend arbeiten, positiver zu bewerten, als solche, die schneiden.
Johann Sedlmeier betonte in seinem Vortrag aber vor allem, dass die verschiedenen Techniken eine geringe Rolle spielen. Viel wichtiger sei es, zum richtigen Zeitpunkt zu handeln.

Aktualisiert am: 21.08.2013 17:17
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