Reportage: Senfproduzent Schillinger

Familie Schillinger hat vor fünf Jahren mit der Senfproduktion begonnen und sich mit dem Gemüsebau den Betrieb neu aufgebaut.
Familie Schillinger produziert kreative Senfsorten.
Familie Schillinger produziert kreative Senfsorten.
„Meine Urgroßeltern haben 1937 den Hof gekauft und Tiere gehalten. Erst meine Eltern haben 1982 den ersten Folientunnel für Gemüse errichtet. Es war als Zusatzeinkommen gedacht“, beginnt Hofübernehmer Lukas Schillinger zu erzählen. 18 Jahre später entschieden sich die Südsteirer für den Vollerwerbsgemüsebau.
Die Idee mit dem Senf entstand durch Zufall: „Mein Vater hat einen Sack Senfkörner gekauft“, so der Landwirt.
Das Besondere an ihrer Verarbeitung ist einerseits der geschlossene Kreislauf, andererseits die würzige Variante. „Wir säen, ernten, trocken, pürieren und veredeln den Senf ausschließlich am eigenen Betrieb“, so der Hofnachfolger stolz. Die Körner werden nicht gemahlen, sondern eigentlich nur zerschlagen. Daraus ergibt sich grober Senf mit teilweise noch ganzen Körnern. Dieser wird dann mit Honig, verschiedenen Weinsorten, Rote Rüben, Quitten, Pfefferoni, Bärlauch oder Knoblauch weiterveredelt.

Mehr über den Betrieb Schillinger erfahren Sie in der Ausgabe 13/2010 vom fortschrittlichen Landwirt.


Aktualisiert am: 17.06.2010 16:33
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