Reisigbesen binden: So funktioniert es

Besenbinden ist fast schon in Vergessenheit geraten. Dabei sind die Helfer für Stall und Hof einfach anzufertigen.
Stefan Herbst, Brandbauer aus Unken erklärt die alte Tradition des Besenbindens.
Stefan Herbst, Brandbauer aus Unken erklärt die alte Tradition des Besenbindens.
Im Stall, auf dem Heuboden oder in der Werkstatt – Reisigbesen kehren feinen Staub genauso wie Grobes. Noch vor einigen Jahrzehnten gehörte das Besenbinden zu den Arbeiten während der kalten Jahreszeit. Stefan Herbst, Altbauer aus Unken (Sbg.) ist einer der wenigen, der die begehrten Raritäten heute noch herstellt. Er zeigt, wie es funktioniert.

Die drei vorgefertigten Reisigbündel nebeneinander platzieren und auf dieselbe Art wie jedes Einzelne vorher mit dem Draht straff zusammenbinden.
Die drei vorgefertigten Reisigbündel nebeneinander platzieren und auf dieselbe Art wie jedes Einzelne vorher mit dem Draht straff zusammenbinden.
Auschnitt Anleitung

Für Reisigbesen verenden Sie Birken- oder Weidenäste. Diese schneiden Sie am bestem im Herbst kurz nachdem die Bäume das Laub verloren haben auf eine Länge von 40–50 cm. Spitzen Sie die Reiser an der Anschnittfläche mit einem Messer an und lassen Sie das Material 1–2 Wochen trocknen. Bis zur Weiterverarbeitung pressen Sie die Zweige zwischen zwei Bretter, das glättet die Struktur.
Tipp: Je nach Anwendung verwenden Sie eher weiches Astmaterial. In den Besen miteingebundene Heidelbeerzweige erhöhen die Feinheit.

Die genaue Anleitung lesen Sie in der Ausgabe 4/2013 des „fortschrittlichen Landwirts“.

Die drei vorgefertigten Reisigbündel nebeneinander platzieren und auf dieselbe Art wie jeden Einzelnen vorher mit dem Draht straff zusammenbinden.

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Aktualisiert am: 05.02.2013 15:59
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