Reform PrimAlpin Aufbauladewagen im Praxistest

Reform hat seinen Aufbaulagewagen überarbeitet. Sowohl bei der Leistungsfähigkeit, als auch beim Handling hat er deutlich zugelegt. Wo ihm noch weitere Optimierungen gut täten, erfahren Sie in unserem Testbericht.
Der PrimAlpin hat einen guten Gesamteindruck hinterlassen. Er ist leistungsstark, sauber verarbeitet und hat interessante Features.
Der PrimAlpin hat einen guten Gesamteindruck hinterlassen. Er ist leistungsstark, sauber verarbeitet und hat interessante Features.
Vor zwei Jahren hat Reform mit seinem Aufbauladewagen an unserem Praxistest „5 Hecklader im Vergleich“ teilgenommen. Dort hat er nur einen durchschnittlichen Gesamteindruck hinterlassen. Er war zwar der leichteste Aufbau, die Technik war aber schon etwas in die Jahre gekommen. – So das damalige Resümee unseres Testteams.
Um sich mit der neuen Generation abzuheben, haben die Reformer nicht nur an der Technik gefeilt, sondern auch den Namen geändert: PrimAlpin heißt der neue Ladewagen, der seit September 2017 nach eigenen Angaben bereits über hundert Mal verkauft wurde.

Jetzt auch für Allradlenkung
Zum Start der neuen Generation gab es nur die Variante mit 24 m³ (DIN 13,9 m³) Ladevolumen für Transporter mit langem Radstand. Ab sofort gibt es aber auch wieder eine 22 m³ (12,5 m³)-Ausführung für kurze Trägerfahrzeuge. Durch das um 27,5 cm breitere Plateau haben die neuen Aufbauten um gute 2 m³ mehr Fassungsvermögen. Das Plateau ist aber auch um 5 cm höher geworden. So kann man den Reform-Ladewagen jetzt auch mit Allradlenkung fahren, was bisher nicht möglich war.

Die 1,9 m breite Pick-up mit fünf Zinkenreihen hat einen großen Pendelweg.
Die 1,9 m breite Pick-up mit fünf Zinkenreihen hat einen großen Pendelweg.
Effizienter durch mehr Breite
Reform hat den gesamten Ladewagen verbreitert und damit dessen Ladeleistung und -qualität deutlich gesteigert. Das macht sich bei der Pick-up, dem Lade- und Schneidaggregat und dem höheren Ladevolumen bemerkbar.
Den größten Fortschritt gibt es aber bei der Pick-up: Sie ist gegenüber dem Vorgängermodell um 15 cm breiter geworden, kann durch seitliche Langlöcher viel weiter pendeln als bisher und hat jetzt fünf Zinkenreihen statt vier.

Schnitt- und Ladeleistung
Das Förderaggregat besteht wie bisher aus drei mittig versetzten, gesteuerten Förderschwingen. Es wurde aber an die neue Plateau- und Pick-up-Breite angepasst. Neu sind auch die gefrästen Kurvenbahnen und die geschmiedeten Förderschwingen.
Beim Öffnen der Rückwand hebt sich das obere Querrohr automatisch an. Dadurch vergrößert sich die Durchgangshöhe.
Beim Öffnen der Rückwand hebt sich das obere Querrohr automatisch an. Dadurch vergrößert sich die Durchgangshöhe.
Mit seinen 19 Messern schneidet der PrimAlpin deutlich kürzer als sein Vorgänger mit nur 12 Messern. Die theoretische Schnittlänge wurde von 110 auf 82,5 mm verkürzt. Gegen Fremdkörper sind die Messer mit einer Sternratschenkupplung gesichert. Diese soll künftig gegen eine Nockenschaltkupplung ersetzt werden.

Wartung und Bedienung
Einen Beitrag zur Einsatzsicherheit leistet auch die einfachere und komfortablere Wartung: Die Schmiernippel des Förderaggregats sind zu zwei Schmierleisten zusammengefasst. Die Ketten werden ebenso zentral geschmiert und automatisch gespannt. Verbogene Pickup- Zinken lassen sich jetzt einzeln tauschen. Es muss nicht mehr die ganze Pick-up zerlegt werden.
Die Pick-up und das Hecktor werden wie üblich hydraulisch bedient. Die Ausschwenkhöhe und die Öffnungsgeschwindigkeit der Ladewagentür lassen sich anpassen. Beim Öffnen hebt sich das obere Querrohr automatisch an. Dadurch vergrößert sich die Durchgangshöhe und das Futter fällt beim Abladen leichter heraus.

Weitere Details zu diesem Aufbauladewagen sowie alle Testergebnisse erfahren Sie in der LANDWIRT Ausgabe 21/2018.

Bestellen Sie kostenlos und unverbindlich Ihr Probeheft Ausgabe 21/2018, solange der Vorrat reicht.

Zur Homepage von REFORM

Aktualisiert am: 03.11.2018 09:05
Weitere Artikel über Reform

Reform Metron: Funkgesteuerter Hybrid-Geräteträger

Reform bringt mit dem Metron P48 RC einen völlig neuartigen Geräteträger auf den Markt. Sein Hybrid-Antrieb und die ferngesteuerte Bedienung sind nicht die einzigen Besonderheiten.

Aufbau-Miststreuer von Gafner, Gruber, Reform und Stöckl im Vergleich

Gleichmäßig verteilt und gut zerkleinert, das ist das „A und O“ beim Mist streuen! Für den Transporter gibt es zwei verschiedene Streusysteme am Markt: Stehende Walzen im Heck oder das Seitenstreuwerk. Wir haben beide Systeme auf den Prüfstand gestellt.

Leichte Kraftprotze für den Steilhang

H7 X und H9 X heißen die beiden neuen Metrac-Modelle von Reform. Das sind noch nicht alle Neuheiten der Oberösterreicher.

Reform Ladewagen und Muli Neuheiten

Im Hause Reform hat man den Vielschnittladewagen PrimAlpin überarbeitet. Zudem gibt es neue Motoren für di Muli T7 S und T8 S.

Reform RM 16 DualDrive Hydromäher

Nach der Präsentation des Rapid Monta stellen die Reform-Werke Wels den neuen Hydromäher RM16 DualDrive vor.

Rapid und Reform nicht nur farbliche Unterschiede

Die Zusammenarbeit des Schweizer Einachsgeräteherstellers Rapid mit Reform bringt bei künftigen Modellen weitere Vorteile für die Kundschaft. Zwischen den Maschinen ändert man das Bedienkonzept.
Mehr über Reform

Aufbauladewagen für Transporter im Vergleich

Zusammen mit der BLT Wieselburg haben wir fünf Ladewagen-Aufbauten unter die Lupe genommen. Die Preisunterschiede sind zum Teil enorm. Ob sie wirklich gerechtfertigt sind, erfahren Sie in unserer Vergleichsuntersuchung.

Rapid Twister für kleine Motormäher

Rapid hat den Twister weiterentwickelt: Die beiden neuen Maschinen wiegen und kosten nur mehr die Hälfte vom ursprünglichen Gerät. Daher wird in den Bergen ab sofort wieder öfter getwistet.

Reform Metrac H7 RX / G7 RX

Reform präsentiert mit dem Metrac H7 RX und dem G7 RX zwei neue Zweiachsmäher. Mit dem Design der Maschinen setzt der Hersteller nach eigenen Angaben besonders auf Wartungs- und Servicefreundlichkeit.

Reform Muli T10 X HybridShift geht in Serie

Der Muli T10 X HybridShift von Reform vereint den hohen Wirkungsgrad eines Schaltgetriebes mit dem Komfort eines stufenlosen Fahrantriebs. Vor wenigen Wochen konnten wir eine Vorserienmaschine im praktischen Einsatz fahren.

Einachsgeräteträger mit Mulcher im Praxisvergleich

Das LANDWIRT Testteam und die BLT Wieselburg haben vier Einachsgeräteträger in der Praxis und auf dem Prüfstand getestet. Was diese Kraftprotze beim Mulchen und Mähen leisten, erfahren Sie in unserer dreiteiligen Serie.

Reform Mounty 110 V mit neuem Motor

Der neue Mounty 110 V präsentiert sich mit mehr Leistung und mit einem neuen Design der Motorhaube.

Reform Muli T10X gewinnt Designpreis

Der Muli T10X des Bergland- und Kommunaltechnik-Spezialisten Reform-Werke Bauer & Co. wurde beim German Design Award 2015 ausgezeichnet.

Reform-Werke kaufen Kommunaltechnik Kiefer

Die Reform-Werke Bauer & Co Holding AG übernimmt ab Dezember das bayerische Unternehmen Kiefer. Die Kiefer GmbH produziert Kommunal- und Friedhofstechnik mit rund 100 Mitarbeitern und 14 Mio. Euro Umsatz.

Reform Muli T10 X mit Hybrid-Getriebe

Den im Jahr 2011 vorgestellte Muli T10 X gibt es ab nächster Saison mit einem stufenlosen Antriebskonzept.
Gebrauchte Landtechnik von Reform