Rapsschrot und Rapskuchen in der Zuchtsauenfütterung

Auch in der Zuchtsauenfütterung sind Rapskuchen und Rapsschrot gut einsetzbar. Vor allem die relativ hohen Rohfasergehalte machen die Rapsfuttermittel hier attraktiv.
Rapsschrot ist für die Zuchtsauenfütterung besonders gut geeignet.
Rapsschrot ist für die Zuchtsauenfütterung besonders gut geeignet.
So kann etwa im Säugendfutter in den Rationsbeispielen mit Rapsschrot oder Rapskuchen zur Gänze auf Rohfaserträger verzichtet werden. Zudem kann der Sojaschrotanteil um 2,5 Prozentpunkte bei Rapskuchen bzw. um 5,5 Prozentpunkte bei Rapsschrot gesenkt werden. Auch leichte Einsparungen bei der Aminosäureausstattung (M/C, Thr.) sind möglich.

Im Tragendfutter kann beim Einsatz von Rapsschrot komplett und bei Rapskuchen beinahe zur Gänze auf Sojaschrot verzichtet werden. Die Rohfaserträger können entsprechend reduziert werden und die Aminosäureausstattung im Mineralfutter kann angepasst werden. So ist beim Einsatz vom Rapskuchen und Rapsschrot etwa kein Methionin/Cystin bzw. kein Threonin im Mineralfutter notwendig. Die Ausstattung mit lediglich 7g Lysin reicht völlig aus.

Ration säugend

Ration säugend mit Rapsextraktionsschrot

Ration säugend mit Rapskuchen

Ration tragend

Ration tragend mit Rapsextraktionsschrot

Ration tragend mit Rapskuchen

Rationsgestaltung durch Ing. Hannes Priller, BSP Wels


Aktualisiert am: 06.05.2010 09:18
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