Rapspreis gibt nach

Die EU-Kommission prognostiziert eine höhere Rapsernte 2013, aber auch einen höheren Verbrauch. Die Rapsbilanz bleibt demnach unverändert. Am Kassamarkt gtaben die Preis zuletzt nach.
An der EURONEXT in Paris gab der Rapskurs in der vergangenen Woche um 8 Euro nach. Erstmals nach vielen Wochen mussten auch die Preise am Kassamarkt Federn lassen.
An der EURONEXT in Paris gab der Rapskurs in der vergangenen Woche um 8 Euro nach. Erstmals nach vielen Wochen mussten auch die Preise am Kassamarkt Federn lassen.
Rund 1,2 Mio. t höher als im Vorjahr soll die EU-Rapsernte 2013 ausfallen. Das sagt die jüngste Rapsbilanzprognose der EU-Kommission aus. Bei stagnierenden Importen von 3 Mio. t und einem stabilen Anfangsbestand von 1 Mio. t sollen insgesamt 24,5 Mio. t für das kommende Wirtschaftsjahr zur Verfügung stehen. Dem steht ein Verbrauch von geschätzten 23,5 Mio. t gegenüber. Die Kommission sieht vor allem mehr Potenzial in der Verarbeitung und erhöht die Prognose auf 22,5 Mio. t, ebenfalls 1,2 Mio. t mehr als zuvor. Insgesamt soll der Inlandsbedarf 23,3 Mio. t betragen. Der Drittlandsexport wird bei unverändert 0,2 Mio. t gesehen, wodurch die Vorräte mit 1 Mio. t auf dem Stand der Vorjahre bleiben würden.

Rapspreise geben nach
An der EURONEXT in Paris gab der Rapskurs in der vergangenen Woche um 8 Euro nach. Erstmals nach vielen Wochen mussten auch die Preise am Kassamarkt Federn lassen. Marktkenner berichten von geringen Aktivitäten am Kassamarkt. Für die neue Ernte ist noch wenig Kaufinteresse vorhanden. Es scheint also, dass die fallenden Sojakurse aus Übersee auch den Raps in Europa mitziehen.

Hier finden Sie die aktuellen Preise für Raps, Mais und Getreide.

Aktualisiert am: 16.03.2013 06:35
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