Rapso Ernte und Anbau 2013

Der Preis für die heurige Ernte für RAPSO Raps steht fest. Für den Rapsanbau 2013 gelten für die Vertragslandwirte neue Vorschriften bezüglich des Einsatzes neonicotinoider Beizmittel.
Basierend auf der Notierung der Warenterminbörse EURONEXT vom 22. Juli 2013 wird den RAPSO-Bauern für die kommende Ernte 410,48 Euro pro Tonne in Oberösterreich und 407,12 Euro pro Tonne (jeweils inkl. 12 % MwSt.) in Niederösterreich ausbezahlt. Die verschiedenen Produktpreise setzten sich aufgrund der unterschiedlichen Anlieferungsstrecken zur Ölmühle in Aschach (OÖ) zusammen.
Rund 1.000 Ackerbauern aus Ober- und Niederösterreich bauen RAPSO Raps an.
Rund 1.000 Ackerbauern aus Ober- und Niederösterreich bauen RAPSO Raps an.
Ab 1. Oktober 2013 ist die Verwendung für neonicotinoide Beizmittel in Österreich und ab 1. Dezember EU-weit verboten. Für Landwirte, die RAPSO Raps anbauen, gilt das Verbot bereits für die Aussaat 2013.
Durch die fehlende Beizung sind die jungen Rapspflanzen nicht gegen den Erdfloh und weiteren Schädlinge geschützt. Bereits nach dem Auflaufen der Pflanzen sollten daher Gelbschalen aufgestellt werden. Die Schadschwelle liegt bei 50 Käfern innerhalb von drei Wochen. Zur Behandlung sind aktuell nur synthetische Pyrethroide zugelassen.
Der Mehraufwand wird den mehr als 1.000 RAPSO-Bauern aus Ober- und Niederösterreich mit einer zusätzlichen Abgeltung von 10 Euro exkl. USt. je Tonne anerkannter Ware für die Ernte 2014 abgegolten. Damit ergibt sich mit der bisherigen Prämie von 30 Euro je Tonne ein Aufschlag von 40 Euro exkl. USt. je Tonne zum Marktpreis.
In die Sortenliste wurden heuer der Hybridraps DK Expower und die Liniensorte Harry aufgenommen. Weitere für RAPSO zugelassene Sorten sind Artoga, Casoar, Gloria, Adriana und Sherpa.

Aktualisiert am: 23.07.2013 15:08
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