Rapsanbau im Trockengebiet: Das ist im Herbst zu tun!

Der Raps wurde früher vorwiegend im Küstengebiet und in Mittelgebirgslagen verbreitet angebaut. Mit der Möglichkeit, Schadinsekten zu bekämpfen, wird mehr und mehr Raps in milderen Lagen und nach der Einkreuzung von Sommerformen auch in Trockengebieten angebaut.

Während der Blüte ist der Wasserbedarf am höchsten.
Während der Blüte ist der Wasserbedarf am höchsten.
Das Wichtigste in Kürze:
 Der Raps kann Trockenheit meist besser überstehen als das Getreide.
 Voraussetzung ist, dass der Rapsbestand zügig und gleichmäßig aufgeht und sich die junge Rapspflanze im Herbst ungestört entwickeln kann.
 Eine wichtige Rolle spielt die Sortenwahl und Saatstärke. Die Saatstärke sollte nicht zu hoch angesetzt werden, um kräftige Einzelpflanzen zuzulassen.
 Die Nährstoffversorgung darf im Herbst nicht vernachlässigt werden, vor allem wenn im Frühjahr mit Trockenheit zu rechnen ist. Von großer Bedeutung ist in diesem Fall die Versorgung mit P, K, Bor und Mangan.
 Die rechtzeitige Bekämpfung der Schädlinge ist Voraussetzung für die ungestörte Entwicklung der Rapspflanzen.

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Aktualisiert am: 22.07.2003 17:34
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