Rabe Agri – Insolvenzverfahren eröffnet

Das Amtsgericht Osnabrück hat kürzlich das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Rabe Agri GmbH eröffnet. Der bisherige vorläufige Insolvenzverwalter Stephan Michels wurde zum Insolvenzverwalter bestellt. Die Rabe Agri GmbH hatte am 21. März 2011 beim zuständigen Amtsgericht in Osnabrück Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Rabe ist ein konzernunabhängiger Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen mit Sitz im niedersächsischen Bad Essen (bei Osnabrück).
Rabe ist ein konzernunabhängiger Hersteller landwirtschaftlicher Maschinen mit Sitz im niedersächsischen Bad Essen (bei Osnabrück).
Michels hat sich in den vergangenen Monaten einen umfangreichen Überblick über das Unternehmen verschafft und ein Sanierungs- und Restrukturierungskonzept mit dem Betriebsrat und den Interessenten erarbeitet. „Nachdem wir die wirtschaftlichen Verhältnisse geprüft und mit den wesentlichen Beteiligten konstruktive Gespräche geführt haben, sehen wir weiterhin die Chance, Rabe Agri durch eine übertragende Sanierung zu entschulden und final zu sanieren“, erklärt Michels. Dazu habe er bereits im April einen Investorenprozess im geordneten Bieterverfahren eingeleitet.

Vorrangiges Ziel des Insolvenzverwalters dabei ist es, den Standort Bad Essen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. Michels sagte aber auch, dass personelle Anpassungsmaßnahmen im Zuge einer Übernahme – nach übereinstimmender Auffassung sämtlicher Beteiligter – zwingend notwendig sein werden.
„Inzwischen liegen uns konkrete Angebote von Investoren vor, die ihre Absicht bekundet haben, Rabe Agri zu übernehmen“, sagt Michels. Gemeinsam mit den Gläubigern und der Sparkasse Osnabrück überprüfe man derzeit die vorliegenden Konzepte auf ihre Umsetzbarkeit, von der letztendlich eine erfolgreiche Sanierung von Rabe Agri abhängt. Mit Ergebnissen aus dem Investorenprozess rechnet Michels bereits in einigen Tagen.


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Aktualisiert am: 05.07.2011 12:15
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