Pure Schlagkraft

Väderstad bietet als Nachfolger der bekannten Anbaudrillmaschine Rapid eine neue Mulchsaatmaschine mit dem Namen CarrierDrill an. Wir haben uns eine solche Maschine aus der Nullserie bereits in der Praxis näher angeschaut.
Väderstad setzt auf Direkt- beziehungsweise Mulchsaat mit mechanischen Geräten und genießt dabei einen hervorragenden Ruf in ganz Europa.
Väderstad setzt auf Direkt- beziehungsweise Mulchsaat mit mechanischen Geräten und genießt dabei einen hervorragenden Ruf in ganz Europa.
Der größte Trumpf der CarrierDrill ist ihre hohe Flexibilität. So eignet sie sich zur Direktsaat, zur Mulchsaat aber auch zur konventionellen Saat nach einer Pflugfurche. Das alles können zwar andere Maschinen auch, doch sind diese entweder teurer oder bieten nicht die gleiche Flächenleistung wie die CarrierDrill. Zudem kann die CarrierDrill gelegentlich auch einmal zur Saatbettvorbereitung als Kurzscheibenegge eingesetzt werden, was zusätzlich ihre Auslastungsmöglichkeiten erhöht. Aufgrund des einfachen Scharsystems muss eine etwas ungenauere Saatgutablage in Kauf genommen werden, was auch ein ungleichmäßigeres Auflaufen der Kultur zur Folge hat. Fraglich ist, welche Auswirkungen dies schlussendlich auf den Ertrag hat. Väderstad gibt den Leistungsbedarf mit 120 – 150 PS an. Angesichts des hohen Leergewichts von 2.400 kg und der Tatsache, dass über 10 km/h schnell gefahren werden muss, ist das wohl eine ehrliche Leistungsangabe. Die CarrierDrill von Väderstad kostet in der Basisausrüstung rund 25.080,- Euro inkl. MwSt.

Von Stephan SCHMIDLIN, Wahlen (CH)


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Aktualisiert am: 22.08.2006 18:02
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