Projekt zur Antibiotikareduzierung in der Schweinehaltung gestartet

Das deutsche Dienstleistungs- und Viehvermarktungsunternehmen VfZ GmbH und die Beratungsfirma Marketing Service Gerhardy (MSG) haben eine wissenschaftliche Studie zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Schweinehaltung gestartet. Auf Schweine haltenden Betrieben sollen Daten erhoben werden.
Zwei deutsche Unternehmen haben ein Projekt zur Antibiotikareduzierung in der Schweinehaltung gestartet.
Zwei deutsche Unternehmen haben ein Projekt zur Antibiotikareduzierung in der Schweinehaltung gestartet.
Das deutsche Dienstleistungs- und Viehvermarktungsunternehmen VfZ GmbH hat zusammen mit der Beratungsfirma Marketing Service Gerhardy (MSG) eine wissenschaftliche Studie zur Minimierung des Antibiotikaeinsatzes in der Schweinehaltung auf den Weg gebracht. Wie die MSG als Mitinitiator des Projektes mitteilte, sollen in Zusammenarbeit mit Wirtschaftsunternehmen und der Wissenschaft konkrete, betriebsspezifische Handlungsempfehlungen mit Blick auf die Optimierung der Fütterung, die Hygiene und das Impfmanagement erarbeitet werden, die die Gabe von Antibiotika reduzieren helfen. Zu diesem Zweck werden auf Schweine haltenden Betrieben Informationen über biologische Leistungen, Wirtschaftlichkeitskoeffizienten, Haltung, Fütterung, Hygiene, Gesundheitsstatus, das Management und den Einsatz von Antibiotika erfasst. Es werde somit der Status quo von Tiergesundheit und Leistung festgestellt und ein Monitoring des Antibiotikaeinsatzes über drei Jahre unter Beachtung betriebsspezifischer Daten aus der Ferkelerzeugung und Schweinemast durchgeführt, um anschließend Zusammenhänge aufdecken zu können.

Projektpartner
Tiergesundheit, Leistung und der Antibiotikaeinsatz hängen laut MSG von der Wirkung vieler Faktoren aus unterschiedlichsten Bereichen ab. Deshalb sei das Projekt mit den Wirtschaftsunternehmen CID LINES aus Belgien als Hersteller von Hygieneprodukten, DSM Nutritional Products Europe als Produzent von Futterzusatzstoffen und MSD Intervet Deutschland als Hersteller von Impfstoffen und Arzneimitteln für Tiere sowie die Veterinärgesellschaft im Bundes-Hybrid-Zucht-Programm, praktizierende Veterinäre und der Schweinegesundheitsdienst Niedersachsen breit aufgestellt. Die Einbindung dieser Partner trage dem interdisziplinären Ansatz Rechnung und ermögliche die Hebung von Synergieeffekten im Bezug auf eine Optimierung von Fütterung, Hygiene, Impf- und Gesundheitsmanagement sowie hinsichtlich einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweineproduktion, erläuterten die Projektverantwortlichen.

Aktualisiert am: 24.04.2013 07:58
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