Pröll präsentiert fertiges Sturm Katastrophenprogramm

Das von Agrarminister Pröll nach den Stürmen Emma und Paula ausverhandelte Katastrophenprogramm ist nun fertig und wurde in der Steiermark vorgestellt.
Die Steiermark ist mit insgesamt 4,15 Millionen Festmeter Schäden besonders schwer von den beiden Sturmtiefs Paula und Emma betroffen. Rund die Hälfte aller Sturmschäden des Jahres 2008 hat die Steiermark zu verzeichnen. Die österreichische Bundesregierung hat bereits nach den ersten Sturmschäden im Jänner ein umfassendes Maßnahmenpaket erlassen. Nun arbeiten wir mit Hochdruck an der Umsetzung der darin enthaltenen Maßnahmen, um weitere Schäden für die österreichische Forstwirtschaft zu vermeiden, so Landwirtschafts- und Umweltminister Josef Pröll anlässlich der Besichtigung eines von Paula und Emma schwer getroffenen Waldes in der Steiermark.

Gesetze angepaßt
Die Novelle des Katastrophenfondsgesetzes, die in Kürze als Regierungsvorlage dem Parlament vorgelegt wird, sieht insgesamt 3 Millionen Euro für die Anlage und die erforderliche Infrastruktur von Nasslagern vor und dient der Entlastung des Marktes sowie der Vermeidung von Qualitätsverlusten. Zur Vereinfachung der wasserrechtlichen Bewilligung für Nasslager wurden einheitliche Empfehlungen an alle Länder übermittelt. Auch bei der Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften ist bereits ein Erfolg zu verzeichnen. Nach intensiven Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium ist es uns gelungen, ein zusätzliches Kontingent von 600 Personen zu erreichen, so Pröll weiter.

Umschichtung von Geldern
Weiters sieht das Maßnahmenpaket unter anderem eine Umschichtung innerhalb des Programms der Ländlichen Entwicklung vor, damit speziell für die Aufarbeitung von Windwurfholz sowie für die Borkenkäferbekämpfung ausreichend Mittel zur Verfügung stehen.


Aktualisiert am: 03.04.2008 14:25
Landwirt.com Händler Landwirt.com User