Pro Silva oder die Überzeugungskraft des guten Beispiels

Die Jahrestagung von Pro Silva Europe fand heuer in Österreich statt. Das nahmen wir zum Anlaß, mit dessen Präsidenten, Herrn Professor Dr. Jean-Philippe Schütz, über die bisherige Arbeit und neue Herausforderungen von Pro Silva zu sprechen.
Verzicht auf Kahlschlag ist eine der wesentlichsten Grundsätze von Pro Silva
Verzicht auf Kahlschlag ist eine der wesentlichsten Grundsätze von Pro Silva
„Wir haben leider nicht die Ressourcen, um powerplay im Lobbying für die naturnahe Waldbewirtschaftung zu betreiben, aber wir haben das bessere Konzept!“ zeigt sich Jean – Phillippe Schütz überzeugt. Er ist seit der Gründung von Pro Silva im Jahr 1989 in Slowenien in die Arbeit involviert und seit 2004 Präsident des Vereins Pro Silva Europe, der sich als Dachorganisation für insgesamt 24 europäische Landesvereine versteht.
„Das grundlegende Prinzip von Pro Silva, das der Nachhaltigkeit, war ja auch schon bei der Gründung bei weitem nicht mehr neu.“ schildert Prof. Schütz die ursprünglichen Zielsetzungen. Der Nachhaltigkeitsbegriff, den Pro Silva angewendet haben will, ist allerdings ein umfassender: Er bezieht das ganze Waldökosystem in die Betrachtungen mit ein und fördert Managementstrategien, die die Erhaltung, Pflege und Nutzung des Ökosystems Wald so optimieren, dass sowohl die wirtschaftlichen wie auch die überwirtschaftlichen (sozioökonomischen) Ziele des Waldes dauerhaft (nachhaltig) und wirtschaftlich gesichert sind.
Lesen Sie mehr über die Arbeit und die Ziele von Pro Silva und holen Sie sich wichtige Anregungen für die nachhaltige Bewirtschaftung Ihres Waldes im Heft 14 ab Seite 26 unserer Fachzeitschrift "der fortschrittliche Landwirt"!

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Aktualisiert am: 06.07.2011 15:03
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