Private Lagerhaltung von Schweinefleisch

Seit 1. Februar können Anträge zur geförderten Lagerhaltung von Schweinefleisch gestellt werden.
Die Private Lagerhaltung hat maßgeblich zur Entspannung am Schweinemarkt beigetragen.
Die Private Lagerhaltung hat maßgeblich zur Entspannung am Schweinemarkt beigetragen.
Die Höhe der Beihilfe schwankt je nach Lagerdauer und Teilstück zwischen 343 Euro/t und 499 Euro/t. Die Unternehmen können zwischen Lagerperioden von drei bis fünf Monaten wählen. Danach soll das Fleisch zurück auf den EU-Markt gelangen. Für den Export bestimmte Ware kann bereits nach zwei Monaten freigegeben werden. Die Europäische Kommission behält sich vor, die Lagerperiode im Falle des Ausbleibens einer Markterholung zu verlängern. Es gibt vorerst keine Begrenzung der Mittel oder der förderfähigen Mengen.

Keine Exporterstattungen für Schweinefleisch

In der Kommission nimmt man jedoch rückblickend auf die 2007/08 durchgeführte Maßnahme 100.000 t Fleisch beziehungsweise 37 Mio. Euro als Anhaltspunkt. Die europäische Interessensvertretung der Landwirtschaft COPA-COGECA forderte zudem, Erstattungen für Schweinefleischexporte der EU zu aktivieren, sobald das eingelagerte Fleisch wieder auf den Markt gelangt, um ein weiteres Absinken der Preise zu vermeiden. Dies schloss EU-Agrarkommissar Dr. Dacian Ciolos weiter aus.


Aktualisiert am: 10.02.2011 14:57
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