Private Lagerhaltung von Butter auf Niveau von 2009

Die europäischen Molkereien haben die Beihilfe für die private Lagerhaltung von Butter in den vergangenen sechs Monaten genutzt wie zuletzt 2009. Die größten Bestände lagern in den Niederlanden, Irland und Deutschland.
Die größte Teil der Butterbestände entfallen in diesem Jahr auf niederländische Molkereien: Sie beantragten die Beihilfen für 41 700 t.
Die größte Teil der Butterbestände entfallen in diesem Jahr auf niederländische Molkereien: Sie beantragten die Beihilfen für 41 700 t.
Wie aus Zahlen der Europäischen Kommission hervorgeht, wurden bis zum Abschluss der diesjährigen Saison im August insgesamt 133 300 t Butter eingelagert. Das waren 27 600 t mehr als 2011 und sogar 50 200 t mehr als 2010, aber nur 4 200 t weniger als vor drei Jahren. Damals allerdings wurde zusätzlich von Intervention und Exporterstattungen Gebrauch gemacht. Diese Instrumente wurden in diesem Jahr trotz des zwischenzeitlichen Absinkens der Milchpreise nicht ausgelöst. Im Jahr 2008 schließlich lag das Aufkommen mit 160 500 t noch einmal deutlich höher.

Nur 800 t in Österreich
Mit Abstand die größten Bestände entfallen in diesem Jahr auf niederländische Molkereien: Sie beantragten die Beihilfen für 41 700 t. An zweiter Stelle folgen die irischen Milchverarbeiter mit 24 200 t - noch vor den deutschen, die auf 22 300 t kamen. In Frankreich wurden 17 100 t in die Kühlhäuser gebracht und in Belgien 11 200 t. Ferner wurden folgende Buttermengen bezuschusst: 5 900 t in Großbritannien, 4 600 t in Dänemark, 2 100 t in Schweden, 1 500 t in Spanien, 900 t in Polen, jeweils 800 t in Österreich und Litauen sowie 100 t in Rumänien. AgE


Aktualisiert am: 14.09.2012 12:50
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