Praxistest Stumpf Powertec VP 280: Ratzeputz alles klein

Unter der Voraussetzung, dass genügend Leistung an der Zapfwelle zur Verfügung steht, hackt der Powertec-Mulcher von Stumpf alles klein, was sich ihm in den Weg stellt.
Die schweren Hammerschlägel, mit einem guten Selbstschärfeeffekt, sorgen auch unter widrigsten Bedingungen für eine gleichmäßige und vollständige Zerkleinerung des Häckselgutes.
Die schweren Hammerschlägel, mit einem guten Selbstschärfeeffekt, sorgen auch unter widrigsten Bedingungen für eine gleichmäßige und vollständige Zerkleinerung des Häckselgutes.
Den Powertec-Mulcher gibt es in drei verschiedenen Grundversionen. „V“ steht für Standard, „VL“ sind die leichteren Typen mit einem kleineren Rotor und einer kleineren Führungswalze und die VP-Typen sind für höchste Leistungsansprüche konzipiert. Die V-Typen gibt es in den Arbeitsbreiten 1,4 bis 2,4 m und die VL-Modelle von 1,6 bis 2,4 m. Im Landwirt-Test stand die Vollprofi-Version VP 280. Diese rundum verstärkten Modelle bietet Stumpf in den Arbeitsbreiten von 2,4 bis 3,2 m an. Schon das Eigengewicht unseres Testkandidaten spricht eine deutliche Sprache. In der vollen Ausstattung mit Gelenkwelle, Seitenverschub und zusätzlichem Front-Anbaubock brachte unser 2,8 m breiter Testkandidat 1500 kg auf die Waage. Wirft man einen Blick auf die Konstruktionsdetails dieses Mulchers, nimmt die Verwunderung über dieses hohe Eigengewicht rasch ab.

Der Powertec VP 280 von Stumpf ist für Profis gebaut. Das doppelwandige Chassis und der wuchtige Rotor schlagen sich auf das Eigengewicht der Maschine und auf den Leistungsbedarf nieder. Die Häckselqualität ist auch unter schwierigsten Bedingungen top. Die Maschine eignet sich hervorragend zum Häckseln von Bracheflächen, Feldrändern, Maisstroh, Baumschnitt und vielem mehr.

Autor: Ing. Johannes PAAR, Bad Blumau


Aktualisiert am: 07.06.2006 18:39

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