Praxistest HAF-Sägebock: Einfach bündeln und sägen

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Mit dem HAF-Sägebock soll das Bündeln und Sägen von Meterholz im Ein-Mann-Betrieb sicher gelingen. Wir haben ausprobiert, wie gut das tatsächlich funktioniert.
Der HAF-Sägebock bietet Sicherheit bei der Brennholzaufbereitung im Ein-Mann-Betrieb. Foto: Tritscher
Der HAF-Sägebock bietet Sicherheit bei der Brennholzaufbereitung im Ein-Mann-Betrieb. Foto: Tritscher
Mit dem HAF-Sägebock kann man Meterholz im Ein-Mann-Verfahren zu ofenfertigem Brennholz in fixen Längen von 25, 33, 50, 66 und 75 cm verarbeiten. Darüber hinaus eignet er sich auch nur zum Bündeln der Scheiter. Um das System sinnvoll zu nutzen, ist es grundsätzlich notwendig, das Brennholz über Bündel zu händeln. Die dazu notwendige Technik wie Frontlader, Hoftrac oder Stapler ist auf den meisten bäuerlichen Betrieben vorhanden. Der serienmäßige Lieferumfang beinhaltet neben dem Sägebock auch das 150 cm lange Schwert.
Aus Sicherheitsgründen darf Brennholz mit dem Sägebock – so steht es auch auf einem Aufkleber – nur im Ein-Mann Verfahren gemacht werden. Die Befüllung des Sägebocks mittels Frontlader oder Greifer funktioniert relativ einfach. Je exakter die Bündel aber vorher geschlichtet wurden bzw. je vorsichtiger diese manipuliert werden, desto einfacher ist die Verarbeitung danach. Die exakte Länge wird nur erreicht, wenn die Holzscheiter an der Stirnwand anliegen. Jene Meterscheiter, die vorstehen, kann man mit einem Schlegel in die richtige Position bringen. Anschließend werden die Scheiter mittels Drahtseilen (drei sind möglich) festgezurrt. Beim Festziehen mit dem Ratschenseilzug muss man darauf achten, dass die Endposition der Kurbel so eingenommen wird, dass sie das Kurbeln mit der nebenstehenden Kurbel nicht behindert.

Mit welcher Motorsäge?
Nun beginnt der Schneidvorgang. Dazu ist es zwingend notwendig, die Motorsäge rund eine Minute mit rotierender Sägekette laufen zu lassen. Dadurch verteilt sich das Öl zur Kettenschmierung über die gesamte Schwertlänge.
Stellen Sie sicher, dass der Motorsägenhersteller die vorhandene Schwertlänge freigegeben hat. Ansonsten gibt es bei Schäden Probleme mit der Gewährleistung. Im Test war die Stihl MS 661 C mit 5,4 kW/7,3 PS im Einsatz. Laut unseren Testern war dieses Gerät für das System leistungs- und schmierungsmäßig an der absoluten Untergrenze. Die von HAF vorgegebenen Leistungsanforderungen erfüllen bei Stihl die von uns im Test verwendete Säge bzw. das Vorgängermodell MS 660 und die stärkere MS 880. Husqvarna bietet für diese Verwendung das Modell 3120 an.

Autor: Wilhelm Tritscher

Ob der HAF-Sägebock im Praxistest überzeugen konnte, lesen Sie im LANDWIRT 15/2018.
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Aktualisiert am: 01.08.2018 20:51
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