Praktikum in einem fremdsprachigen Land

Kennen lernen eines fremden Landes, seiner Kultur, Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse, für den späteren Beruf als Bauer neue Einblicke gewinnen – es gibt viele Gründe, die für eine Praxiszeit im Ausland sprechen.
Georg Hölzl verbrachte 6 Monate in Irland.
Georg Hölzl verbrachte 6 Monate in Irland.
Der Grund für mich, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren war, nach der landwirtschaftlichen Fachschule noch einiges an Erfahrung zu sammeln. Ich werde in geraumer Zeit den elterlichen Hof übernehmen, der auf 1100 – 1200m Seehöhe in der ehemaligen Bergbauernzone 3 liegt. Wir erwirtschaften unser Einkommen aus dem Verkauf von silagefreier Milch, aus dem Holzverkauf und durch die Vermietung von zwei Selbstversorgerhütten.

Die Organisation „yoin“ (young & international) der österreichischen Landjugend vermittelte mich zu meinem Praxisbetrieb. Durch sie wurde ich auch mittels eines Seminars auf meinen Aufenthalt vorbereitet. Wenn man glaubt gut vorbereitet zu sein, geht man mit weniger Scheu und sicherer an die neue Aufgabe heran.

Arbeit in Englisch
Meine Gasteltern waren zwar in der Lage Deutsch zu sprechen, aber für mich hätte sich die Sinnhaftigkeit des ganzen Projektes in Frage gestellt, hätte ich in einem fremden Land die eigene Muttersprache gesprochen. Die sprachliche Barriere war schneller überwunden als anfangs angenommen. In den ersten Tagen hatte ich allerdings etwas mit dem Dialekt zu kämpfen. Speziellen Sprachkurs habe ich keinen besucht.

Was ich als Jungbauer auf alle Fälle in Irland gelernt habe, ist vom Wirtschaftlichen her gesehen das Einsparen von Kosten und dass die Übermechanisierung wirklich vermeidbar ist.

Autor: Georg HÖLZL, Kleinlobming


Aktualisiert am: 07.02.2007 13:25
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