Positiv Denken und Sprechen macht glücklicher

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Um glücklich zu sein, können wir lernen unsere Gedanken zu steuern und bei Herausforderungen positiv zu denken. Wie das geht, lesen Sie in Teil drei unserer sechsteiligen Serie zum Thema „Glücklichsein“.
Glücklich sein lässt sich auch trainieren und ist oft Kopfsache. (Foto: Antonio Guillem/shutterstock.com)
Glücklich sein lässt sich auch trainieren und ist oft Kopfsache. (Foto: Antonio Guillem/shutterstock.com)
Wer glücklich sein will, darf zunächst einmal damit beginnen, seine Gedanken zu steuern und bei Herausforderungen positiv zu denken. Dabei geht es nicht darum, uns alles „schön zu reden“, die rosarote Brille aufzusetzen oder Probleme einfach auszublenden. Es geht hier um Bewusstheit, denn es ist belegt, dass im Schnitt 70 % unserer Gedanken negativ sind. Dabei ist es wissenschaftlich erwiesen, dass wenn wir uns zunächst zu positiven, glücklichen Gedanken zwingen, die chemischen und neurologischen Abläufe in unserem Gehirn so beeinflusst werden, dass wir uns wie von selbst immer besser fühlen. Je öfter wir das tun, umso mehr verselbstständigt sich diese Art zu denken, so dass wir nach und nach von ganz allein positive Gedanken haben.

Wie reden Sie mit sich selbst?

Achten Sie mal ganz bewusst auf Ihre innere Stimme: Was sagen Sie zu sich selbst? Wie reden Sie mit sich? Liebevoll unterstützend wie mit einem guten Freund oder so gemein, lieblos und abwertend wie mit sonst niemandem?
Ein Beispiel: Wenn Sie bei der Stallarbeit aus Versehen einen Schubkarren voller Mist mitten auf dem Hof umkippen, was sagen Sie dann zu sich selbst? Wahrscheinlich so etwas wie „Ich Trottel!“ oder „War ja klar, dass das wieder mir passieren muss!“. Wenn Sie sich jetzt vorstellen, dass Ihr Kind oder ein guter Bekannter, der sich bereit erklärt hat, zu helfen, den gleichen Schubkarren voller Mist mitten auf dem Hof aus Versehen umkippt: Was werden Sie dann wohl sagen? Ich wette, so etwas wie „Ist ja nicht so schlimm, das ist gleich wieder aufgeräumt“ oder „Macht nix, das kann ja jedem mal passieren!“.

Warum sind Sie mit sich selbst so kritisch und unbarmherzig? Diesen gemeinen inneren Dialog zu ändern, liegt in Ihrer Hand: Unterbrechen Sie ihn! Sagen Sie sich laut oder in Gedanken: „Stopp, so will ich nicht mehr über mich denken!“ Hinterfragen Sie auch die Verallgemeinerungen (also „nie“, „immer“, „jeder“), die Sie denken: Wenn Sie z.B. denken: „Das kann man nie schaffen“, dann fragen Sie sich: „Wer ist man?“, „Ist das wirklich so?“ und „Was kann ICH schaffen?“ oder auch „Was hält mich davon ab?“

Autorin: Christine WUNSCH, Landwirtin und Vortragende zum Thema Glücklichsein.

Auszug. Den ganzen Artikel finden Sie in der LANDWIRT Ausgabe 8/2018.

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Weitere Artikel aus der Serie „Das Glück wohnt im Kopf“ finden Sie in den LANDWIRT Ausgaben 6 und 7 sowie 9,10 und 11.

Aktualisiert am: 09.04.2018 11:38