Pöttinger sieht Zukunft positiv

Die Geschäftsführer Heinz und Klaus Pöttinger blicken nach einem schwierigen aber erfolgreichen Jahr mit Optimismus in die Zukunft: „Unsere Innovationen und Leistungen von heute, wie die Weltmarktführerschaft im Ladewagensegment, die Marktführerschaft in der Sätechnik in Österreich, die internationale Vorreiterrolle im Bereich der Frontmähwerke sowie die langjährige Erfahrung im Bereich Bodenbearbeitung, bilden die Basis für unseren Optimismus.“
Freuen sich, dass nach einem Krisenjahr die Geschäftserfolge für Pöttinger national und international wieder ansteigen, weil sich die Märkte vorsichtig positiv entwickeln - Klaus und Heinz Pöttinger.
Freuen sich, dass nach einem Krisenjahr die Geschäftserfolge für Pöttinger national und international wieder ansteigen, weil sich die Märkte vorsichtig positiv entwickeln - Klaus und Heinz Pöttinger.
Bei einer Pressekonferenz im Werk in Grieskirchen wurden die neuesten Geschäftszahlen für das Jahr 2009/2010 präsentiert. Pöttinger hatte im ersten Halbjahr wie andere Branchenkollegen auch mit teilweise massiven Umsatzrückgängen im Bereich der Bodenbearbeitung zu kämpfen. Auch im Grünlandbereich gab es Umsatzeinbußen. Recht positiv und weitgehend stabil entwickelte sich für das Unternehmen der Heimmarkt. Generell besser sah dann das zweite Wirtschaftshalbjahr aus, so dass der Optimismus der Pöttinger-Geschäftsführung gerechtfertigt erscheint.

Die Umsätze

Das Grieskirchner Traditionsunternehmen Pöttinger hat das Geschäftsjahr 2009/2010 mit einem Umsatz von 182 Millionen Euro abgeschlossen. Das Engagement der knapp 1.150 MitarbeiterInnen und das weltweite, solide Vertriebspartnernetz haben wesentlich zur erfolgreichen Bewältigung der herausfordernden Entwicklungen im letzten Jahr beigetragen. Durch die konsequente Internationalisierung erzielte Pöttinger im abgelaufenen Wirtschaftsjahr eine Exportquote von 80 Prozent und erwirtschaftete aus internationalem Vertrieb rund 146 Mio. Euro.

Grünland- und Bodenbearbeitung
In der Sparte Landtechnik ist der Grünlandbereich mit 69 Prozent der Haupt-Umsatzträger, gefolgt von der Bodenbearbeitung mit 19 Prozent. Im Grünlandbereich wirkten sich die schwierigen Marktverhältnisse im ersten Halbjahr mit einem Minus von insgesamt 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. Die Bodenbearbeitung entwickelte sich mit minus 38 Prozent, wesentlich geprägt von den turbulenten Preisentwicklungen im Rohstoffbereich.

Stark am Heimmarkt
Qualität aus Österreich ist bei den heimischen Landwirten gefragt. Damit konnte Pöttinger den allgemeinen Rückgang im österreichischen Markt abmildern, sodass ein Minus von 14 Prozent erreicht wurde. Pöttinger entwickelte sich aber besser als der Gesamtmarkt – vor allem in der Sätechnik: neben der Ladewagen-Weltmarktführerschaft hat sich Pöttinger nun in Österreich die Marktführerschaft in der Sätechnik erarbeitet und damit ein Wachstum von plus 23 Prozent in der Sätechnik erzielt.

Kernmärkte

Rund 65 Prozent des Landtechnik-Umsatzes werden in den fünf Ländern Deutschland, Österreich, Frankreich, Schweiz und Tschechien erzielt. Die „Top-5“-Umsatzzuwachsländer in Bezug auf den absoluten Maschinenumsatz im Vergleich zum Vorjahr sind Polen, Italien, Russland, Norwegen und Estland.


Aktualisiert am: 27.08.2010 15:33
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