Pinzgauer-Zucht mit Mutterkühen

Der Kärntner Landwirt Bernhard Fleischhacker hat von der Milchproduktion zur Mutterkuhhaltung mit Pinzgauerzucht gefunden.
In der Pinzgauer Reinzucht arbeitet Familie Fleischhacker auch mit internationaler Genetik.
In der Pinzgauer Reinzucht arbeitet Familie Fleischhacker auch mit internationaler Genetik.
1980 hat Bernhard Fleischhacker den Bauernhof von seinem Vater mit den Betriebszweigen Milchviehhaltung und Stiermast übernommen. Er hatte damals 12 Milchkühe und 15 Mastplätze im Stall. Von den Milchkühen waren nur noch 2 reinrassige Pinzgauer. Die restlichen Kühe waren Kreuzungstiere aus den Rassen Fleckvieh, Pinzgauer und Red Holstein. Die Milch wurde zum Teil der Molkerei verkauft, zum Teil ab Hof vermarktet. Der Bauer erkannte schon damals die Vorzüge der Pinzgauer Rinder wie zum Beispiel die Vitalität und die Klauengesundheit. Auch von der optischen Erscheinung der Tiere war er sehr beeindruckt. So kaufte er auf den Versteigerungen reinrassige Pinzgauerkühe zu und verkaufte die anderen Kühe Schritt für Schritt. Im Laufe der Jahre wandelte er den vom Vater übernommenen Betrieb in einen Pinzgauerzuchtbetrieb mit Reinzucht um. Heute wird auf großrahmige, schwere Pinzgauerkühe mit einer guten Milchleistung selektiert und Mutterkuhhaltung betrieben.

Wie der Bauer vorgeht, was er im Laufe der Jahre am Betrieb verändert hat und wo er sich sein Wissen holt, erfahren Sie in diesem Beitrag in Ausgabe 22 vom 16. November 2010


Aktualisiert am: 11.11.2010 09:46
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