Photovoltaik: Stärkere Kürzung der Solarstromförderung bereits im Frühjahr

Förderungen für Photovoltaik-Neuanlagen werden bereits zu Anfang März reduziert.
Die Kürzung der Photovoltaik-Förderung wird auf Ende März vorgezogen.
Die Kürzung der Photovoltaik-Förderung wird auf Ende März vorgezogen.
Die Kürzung der Einspeisevergütung für Solarstrom soll schneller umgesetzt werden und kräftiger ausfallen als bislang vorgesehen. Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler und sein Amtskollege im Umweltressort, Dr. Norbert Röttgen haben sich darüber in einem gemeinsamen Positionspapier geeinigt.
Demnach soll bereits Anfang März die Vergütung für Neuanlagen je nach Anlagengröße einmalig um 20–30 % gesenkt werden. Ab Mai folgt dann eine zusätzliche monatliche Degression in 0,15 ct-Schritten je kWH.

Am Zubauziel von 2.500–3.000 MW soll für die Jahre 2012 und 2013 festgehalten werden. Danach wird der Zielbereich um 400 MW pro Jahr abgesenkt. Röttgen begründete die radikalen Schritte mit dem erfolgreichen Zubau der Solaranlagen der letzten Jahre. Strom aus Photovoltaik soll nun marktfähig werden.

Drei Anlagentypen berücksichtigt
Rösler und Röttgen möchten bei der Förderung künftig nur noch drei Anlagentypen unterscheiden. Neben kleineren Flächen bis 10 kW sind das Dachanlagen bis 1.000 kW sowie große Dach- und Freiflächen bis 10 MW. Dachanlagen auf neu errichteten Nichtwohngebäuden im Außenbereich erhalten künftig die geringere Vergütung nach dem Tarif für Freiflächen. Größere Solarparks mit mehr als 10 MW Leistung werden gar nicht mehr gefördert.


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Aktualisiert am: 27.02.2012 13:21
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