Petition gegen Gentechnik überreicht

Vertreter der unabhängigen und überparteilichen „Aktionsgemeinschaft gegen Gentechnik“ (AGG) überreichten kürzlich Siegfried Schrittwieser, Präsident Landtag Steiermark, eine Petition gegen die Freisetzung und Anwendung von gentechnisch manipulierten Organismen in der Steiermark.
(v.l.): Marianne Müller-Triebl (Vulkanland Steiermark), Manfred Grössler (AGG), Siegfried Schrittwieser (Präsident Landtag Steiermark), Michael Novotny (Initiator der Petition) und Ing. Herbert Kain (Obmann der Steirischen Biobauern).
(v.l.): Marianne Müller-Triebl (Vulkanland Steiermark), Manfred Grössler (AGG), Siegfried Schrittwieser (Präsident Landtag Steiermark), Michael Novotny (Initiator der Petition) und Ing. Herbert Kain (Obmann der Steirischen Biobauern).
Mit der Übergabe der Petition und einem Umschlag mit mehreren tausend Unterschriften fordert die AGG sowie Petitions-Initiator Michael Novotny die steirische Politik auf, „bestehendes Recht so auszulegen und anzuwenden, dass eine wirklich gentechnikfreie Zone dabei herauskommt.“ Bei Präsident Schrittwieser stießen die Ausführungen der AGG auf großes Interesse: „Sie laufen bei mir mit diesem Thema offene Türen ein. Ich werde die Petition sofort an den Petitionsausschuss weiterleiten und sie über den Fortgang auf dem Laufenden halten“, versicherte Schrittwieser im Beisein von Landtagsdirektor Dr. Heinz Anderwald.

Die Unterzeichner der Petition verlangen im Detail:
• Die Schaffung einer landesweiten gentechnikfreien Zone sowie deren Verankerung im Landesgesetz
• Eine umfassende Novelle zum Gentechnikvorsorgegesetz unter Einbeziehung entsprechender Haftungsregelungen nach dem Verursacherprinzip
• Die nachvollziehbare Ausrichtung der steirischen Agrarpolitik nach dem Mehrheitswillen der Bevölkerung sowie die politische Willenserklärung zur Durchführung eines mindestens fünfjährigen Moratoriums im Hinblick auf das Hochrisikopotential der gentechnischen Manipulation.


Aktualisiert am: 27.11.2006 11:54
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